EHC Hornets verlieren gegen Schwenninger "Fire Wings" mit 6:9
Am gestrigen Sonntag den 27.02.2011 traten die Hornets gegen die Schwenninger Fire Wings 1b an. Trainer Radovan Pastorek musste dabei auf eine stark dezimierte "Rumpftruppe" zurückgreifen, es standen ihm lediglich 12 Spieler zur Verfügung. Dabei musste wiederrum Martin Dessloch in der Verteidigung aushelfen. Nichtdestotrotz agierten die Hornets gegen die mit 3 Reihen angereisten Gäste von Beginn an engagiert und zeigten abermals, warum die Hornets in der heimischen Eishalle in Zweibrücken so "gefürchtet" sind.
Durch Benny Anken, der einen Schlagschuss von Martin Dessloch abfälschte, gingen die Hornets mit 1:0 in Führung. Wenige Minuten später wurde der Vorlagengeber dann von der Partie ausgeschlossen: Grund für die Matchstrafe war nach Aussage des Leitenden Schiedsrichters Brill, Stockstich nach einem Revanche-Foul. Dadurch mussten die Hornets auf einen weiteren wichtigen Verteidiger verzichten. Die damit verbundene 5-minütige Unterzahl überstanden die Hornets ohne Gegentreffer.Aufreger und ein entscheidender Wendepunkt der Partie war eine Aktion in Minute 17 des 1. Drittels. Topscorer Lukas Srnka, welcher bis dato eine sehr gute Partie spielte, blieb nach einem Zusammenprall mit einem Schwenniger Spieler liegen. Er konnte die Partie nicht fortführen und musste anschließend direkt ins Krankenhaus. Erste Prognose: Innenbandabriss und Kreuzbandriss. Die etwas ungehaltene Aussage und Gestik des Leitenden Schiedsrichter gegenüber dem verletzt liegen gebliebenen Topscorers der Hornets und eine 10-minütige Disziplinarstrafe gegen Trainer Radovan Pastorek, brachten die Hornets völlig aus dem Konzept. Daraus resultierten zwei Gegentreffer zum Pausenstand des 1. Drittels von 1:2. Der Leitende Hauptschiedsrichter entschuldigte sich anschließend in der Drittelpause beim verletzten Srnka für seine Aussage.
Zu Beginn des 2. Drittels fasste sich erneut Benny Anken ein "Herz" und glich zum 2:2 aus. Auch der anschließende Führungstreffer der Schwenninger Fire Wings konnten die Hornets durch einen Konter von André Nunold erneut egalisieren. Bemerkbar machte sich nun der Kräfteverlust der Hornets aufgrund der personellen Lage. Dadurch spielten die Gäste immer mehr auf und konnten zum Ende des 2. Drittels sogar mit 3:5 in Führung gehen.
Für das Schlussdrittel hatten sich die Hornets nochmal vorgenommen alles erdenkliche zu tun, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Zwei weitere Tore durch Nunold auf Vorlage von Pastorek zum Zwischenstand von 5:5 zeigten, dass die Ansprache vom Spielertrainer "gefruchtet" haben muss. Das Spiel schien kurzzeitig ausgeglichen. Der bereits angesprochene Kräftverschleiss machte sich erneut bemerkbar und die zu diesem Zeitpunkt technisch überlegenen Gäste machten mit drei weiteren Treffern zum 5:8 dann alles klar. Lediglich Radovan Pastorek konnte nochmals zum 6:8 anschließen. Kurz vor Ende erzielten die Gäste dann noch einen Treffer zum Endstand von 6:9.
Für die weiteren Spiele wird sich zeigen, wie sehr die Hornets ihre derzeitige personelle Lage in den Griff bekommen. Gerade der Verlust von Topscorer Lukas Srnka wird für die Hornets für die letzten Spiele der Saison nur schwer bis garnicht zu verkraften sein. Wir wünschen Lukas alles erdenklich Gute für seine Genesung.