Pflichtsieg gegen Bad Liebenzell

Am Sonntag den 20.03.2011 gewannen die Hornets gegen Schlusslicht ESC Bad Liebenzell verdient mit 8:3 (2:1, 3:2, 3:0).

Schwer hatten es sich die Hornets an diesem Spieltag gemacht. Bereits nach 40 Sekunden gingen die Gäste durch eine Unachtsamkeit in der Hornetsabwehr mit 0:1 in Führung. Dabei spielten die Hornets ungewohnt unsicher auf heimischen Eis. Erst nach fast 15 gespielten Minuten in Drittel 1, konnten die Hornets durch einen Schlagschuss von Bernd Hartfelder auf Zuspiel vom wieder genesenen Stürmer Tomas Vodicka zum 1:1 egalisieren. Die Hornets erhöhten den Druck aufs gegnerische Tor und spielten fortan befreiter. 3 Minuten später erzielten die Hornets in Unterzahl die 2:1 Führung. Benjamin Anken konnte nach einem abgefangenen Schlagschuss im eigenen Drittel einen Konter fahren und bediente den mitgelaufenen Stephan Machura.

Im 2. Drittel "erwischten" die Hornets den besseren Start. Gerade einmal nach 42 gespielten Sekunden erhöhten die Hornissen durch einen Schlagschuss von Benjamin Anken auf 3:1. Wiederrum 2 Minuten später konnten die Hornets Ihre Führung durch Benjamin Anken und Bernd Hartfelder sogar auf 5:1 ausbauen. Danach ging es eher gemächlich auf dem Eis zu und die Zweibrücker ließen immer mehr Angriffe der Gäste zu. Immer mehr Nachlässigkeiten und Fehlpässe hatten zur Folge, dass die die Black Hawks aus Bad Liebenzell zwei Gegentreffer zum 5:3 Pausenstand erzielten konnten. Steven Teucke´s Vertretung im Tor, Vladimir Kastargin, traf bei den beiden Gegentreffer keine Schuld.

Das Schlussdrittel gingen die Hausherren noch einmal motivierter und angriffslustiger an. Einen Angriff nach dem anderen konnte auf das Tor der "Black Hawks" gefahren werden. Dabei war das Manko dieses Abends die schwäche beim Abschluss - viele Einschussmöglichkeiten wurden vergeben. Erst als André Nunold nach einem schönen Alleingang zum 6:3 eingeschossen hatte schien alles klar zu sein. Die Gäste gaben sich auf und das Spiel wurde einseitig. Erneut André Nunold traf zum 7:3. Dabei luchste er nach einem Befreiungsschlag von Spielertrainer Radovan Pastorek, dem gegnerischen Torwart den Puck ab und netzte ein. Zu guter Letzt traf Sven Zimmermann mit einem Schlittschuhtor zum 8:3 Endstand, welches von den unparteiischen übersehen wurde.

Alles in Allem gewannen die Hornets verdient gegen Ihren direkten Kontrahenten aus Bad Liebenzell. Gerade die geringe Chancenausbeute in diesem Spiel zeigte aber, dass die Hornets noch einiges an Nachholbedarf im Punkto Abschluss haben. Dies wird das Hauptaugenmerk für die restlichen 4 Trainingseinheiten dieser Saison der Hornets sein. Hier muss einiges verbessert werden bevor es zum Pokalfinale am kommenden Sonntag in Mainz kommen kann.