Hornets verlieren erstes Heimspiel gegen starke Schwenninger mit 5:13.

Am Sonntag dem 02.Oktober 2011 verloren die Hornets vor der Rekordkulisse von 1400 Zuschauern Ihr erstes Heimspiel verdient mit 5:13 und erlebten dabei ein Debakel.

Irgendwie haben sich alle beteiligten diesen Saisonauftakt anders vorgestellt. 1400 Zuschauern folgten der Einladung des EHC - "die Hütte war voll" - und diese erlebten prompt eine Überraschung. Die Hornets präsentierten einen Neuzugang: Miroslav Hantak (jr.) gleichnamiger Sohn des ehemaligen Topspielers und Trainers des EHC konnte als hochkarätiger Spieler für den EHC verpflichtet werden. Hantak (jr.) reihte sich nach 15 stündiger Busfahrt erstmals ins Team ein. Technisch war schon absehbar, dass der Ex-Profi eine Verstärkung für die Zweibrücker sein würde, allerdings fehlte noch verständlicherweise die Bindung zur Mannschaft und der Zweibrücker Spielweise. Er konnte aber schon 2 Akzente mit 2 Toren setzen. 

Zum Spiel: Von Beginn an zeigten die Gäste starkes Eishockey und zeigten abermal warum Sie zu den Topteams dieser Liga zählen. Nach 3 Minuten gingen die Gäste bereits in Führung. Dabei sahen alle Zweibrücker alles andere als gut aus. Irgendwie schien es so, als ob die Hornets immer einen Schritt zu spät kamen an diesem Spieltag. Folgerichtig erzielten die Schwenninger auch in der 12. und 18. Minute das 0:3. Eine Minute später konnten die Hornets durch Neuzugang Hantak auf 1:3 durch einen sensationellen Alleingang verkürzen. Aber gerade die unkonzentriertheit der Hornets hatte zur Folge, dass die Gäste noch 2 weitere Treffer im 1. Drittel erzielen konnten. Endstand 1. Drittel 1:5.

Im 2. und letzten Drittel spielten die Schwenninger ihre spielerische Überlegenheit clever aus. Die Hornets versuchten mehr Druck aufs gegnerische Tor auszuüben, wurden aber immer konsequent mit eiskalten Kontern bestraft. Insbesondere die erste Reihe der Schwenninger erzielte 8 der 13 Tore. Es war auffällig, dass gerade die Hornets in den Zweikämpfen und bei Kontern nicht konsequent waren und die Gäste Ihr Spiel spielen ließen. Soetwas ist man von den Zweibrückern auf heimischem Eis nicht gewohnt. Die einzigsten Lichtblicke im Spiel der Hornets in den beiden letzten Drittel waren die Treffer zum 2:7 durch Vodicka, das 3:9 durch F. Wendland, das 4:11 durch Machura und das 5:12 durch Hantak (jr.).

Alles in allem kommt auf die Hornets noch einiges an Arbeit zu, um in dieser Liga Akzente setzen zu können.

Auf die Fans der Hornets ist auf jeden Fall verlass, großen Dank gilt den 1400 Zuschauern und der tollen Kulisse an diesem Abend.