Der EHC Zweibrücken unterlag am Samstagabend dem EHC Freiburg 1b mit 5:9.
In diesem Spiel bewahrheitete sich wieder einmal die alte Bauernweisheit: Wer vorne steht in der Tabelle, bei dem gehen die Dinger rein. Wer hinten steht, der trifft oft nur den Pfosten. Nicht weniger als fünfmal klingelte bei Schüssen der Hornets das Metall des Freiburger Tores. Wenn dann auch noch die Unparteiischen mit völlig überzogenen Strafen die Hornets reihenweise auf die Strafbank schicken und der Gegner dies zu fünf Powerplaytoren nutzt, dann ist die Geschichte des Spiels schnell erzählt.
Die Hornets spielten von Beginn an sehr gut mit und konnten zweimal durch Georg Hähn und Lukas Srnka in Führung gehen, doch Freiburg konnte beide Male im Powerplay ausgleichen. Die Hornets erzielten sogar die erneute Führung in diesem Drittel, aber der Treffer wurde von den Unparteiischen nicht anerkannt.
Im zweiten Drittel das gleiche Bild. Die Hornets konnten durch ihren Kapitän Andre Nunold wiederum in Führung gehen. Danach wurde Freiburg etwas stärker und konnte innerhalb einer Minute den Spielverlauf drehen. Und als kurz vor Drittelende Freiburg sogar das 5:3 erzielen konnte schienen die Hornets geschlagen.
Aber weit gefehlt. Kurz nach Wiederbeginn konnte der an diesem Abend stärkste Hornetsakteur Lukas Srnka seine Farben ins Spiel zurückbringen. Aber die Freude sollte nicht lange anhalten. Fast im Gegenzug stellte Freiburg den alten Abstand wieder her. Und als kurz darauf zwei Hornetsakteure innerhalb kürzester Zeit auf die Strafbank mussten, erhöhte Freiburg auf 7:4. Lukas Srnka verkürzte noch einmal für die Hornets. Die Hoffnung auf einen Teilerfolg wurde aber sehr schnell wieder zunichte gemacht, als erneut gleich zwei Hornets auf die Strafbank mussten. Freiburg, im Powerplay sehr pucksicher, machte mit zwei weiteren Powerplaytreffern den Sack endgültig zu. Am Ende standen die Hornets wie so oft in dieser Saison mit leeren Händen da.
Somit steht fest, dass die Hornets ab Januar in der Abstiegsrunde mit den besten vier Landesligateams um den Klassenerhalt spielen werden.
0:1 (0:46) Hähn (Sawicki / Homberg)
1:1 (3:01) Sedlak (Stehle Benjamin / Kozlovsky) Powerplay
1:2 (5:00) Srnka (Vodicka)
2:2 (8:11) Linsenmaier (Böcherer / Peroutka) Powerplay
2:3 (25:04) Nunold ()
3:3 (30:50) Skripka (Kozlovsky)
4:3 (31:36) Rinklin (Peroutka / Kozlovsky)
5:3 (36:25) Preuß (Linsenmaier)
5:4 (41:03) Srnka
6:4 (42:15) Skripka (Stehle Norman)
7:4 (43:17) Stehle Norman (Kinderknecht) Powerplay
7:5 (54:00) Srnka (Nunold)
8:5 (57:09) Preuß (Linsenmaier / Frank) Powerplay
9:5 (57:47) Stehle Benjamin (Sedlak) Powerplay