Die Hornets unterlagen im ersten Spiel der Abstiegsrunde beim ESV Zollernalb mit 6:8.
Dabei hatte alles so gut angefangen. Bereits nach 41 Sekunden sorgte Michael Neumann für die frühe Führung. Doch Zollernalb konterte noch in der selben Minute. Kurz darauf ging Zollernalb im Powerplay mit 2:1 in Führung. Die Hornets hielten aber dagegen und konnten ebenfalls im Powerplay durch Patrick Mundanjohl mit einem fulminanten Schlagschuss von der blauen Linie ausgleichen. Die Hornets brachten sich aber immer wieder durch unnötige Fouls in Bedrängnis. Zollernalb konnte ein Überzahlspiel zur erneuten Führung nutzen.
Im zweiten Drittel drängten die Hornets im Powerplay auf den Ausgleich, aber wie so oft hatten sie kein Glück im Abschluss. Jens Reichelt traf nur die Latte des Zollernalber Tores. Kurz darauf hatte Zollernalb ein Überzahlspiel. Der kanadische Neuzugang Jonathan Frenette schnappte sich den Puck, ließ einen Hornetsverteidiger ganz alt aussehen und erzielte das 4:2. Im weiteren Verlauf des Drittels fielen keine Tore mehr, obwohl die Hornets noch einige gute Chancen hatten.
In der Drittelpause stellte Trainer Mathias Hesse auf zwei Reihen um. Er monierte wiederholt die unnötigen Strafzeiten seiner Spieler. Doch die Seinen schienen ihm kein Gehör geschenkt zu
haben.
Kurz nach Wiederbeginn kassierte man wieder eine äußerst unnötige Strafzeit. Zollernalb ließ sich nicht lange bitten und erzielte seinen vierten Überzahltreffer an diesem Abend. Das Spiel schien entschieden, aber die Hornets wollten sich unter den Augen der 50 mitgereisten Fans noch nicht geschlagen geben. Innerhalb von 18 Sekunden konnten Michael Neumann und Bernd Hartfelder auf 4:5 verkürzen. Die Hornets waren nun eindeutig Herr in der Balinger Eishalle. Die Hausherren konnten nur noch gelegentlich für Entlastung sorgen. Und als Jens Reichelt sogar ausgleichen konnte, schien die Partie zu kippen. Doch nur wenige Sekunden später erzielte Zollernalb die erneute Führung. Die Hornets spielten aber weiter nach vorne um das Spiel noch zu ihren Gunsten zu entscheiden. Der Zollernalber Stürmer Tim Becker aber sollte das vorentscheidende Tor erzielen. Von der Strafbank kommend nahm er einen Pass auf, lief allein auf Steven Teucke zu und verwandelte eiskalt zum 7:5. Zwei Minuten vor Schluss konnte Lukas Srnka noch einmal verkürzen. Trainer Mathias Hesse nahm eine Auszeit und beorderte Goalie Steven Teucke zugunsten eines sechsten Feldspielers auf die Bank. Es sollte aber nicht reichen. Zollernalb konnte 17 Sekunden vor Ende mit einem Schuss ins verwaiste Hornetsgehäuse das Spiel mit 8:6 gewinnen.
Am Ende stand wie so oft in dieser Spielzeit eine unnötige Niederlage, weil man vier Tore in Unterzahl kassierte während man bei eigener numerischer Überlegenheit kaum etwas zustande brachte.

Tore:
0:1 (0:41) Neumann (Hähn / Lahm)
1:1 (0:58) Martelock (Frenette)
2:1 (5:47) Schmoilov (Frenette / Ebner) Powerplay
2:2 (9:32) Mundanjohl (Hartfelder / Luft) Powerplay
3:2 (14:01) Marx Patrick (Marx Roman) Powerplay
4:2 (25:45) Frenette (Tilgner) Powerplay
5:2 (40:48) Marx Patrick (Schmoilov) Powerplay
5:3 (41:59) Neumann (Creuzburg)
5:4 (42:17) Hartfelder (Srnka)
5:5 (48:08) Reichelt (Anken)
6:5 (48:30) Ebner (Zeller)
7:5 (51:02) Becker (Marx Roman)
7:6 (58:06) Srnka (Hartfelder)
8:6 (59:43) Zeller (Frenette) emty net goal