Am Sonntag gewannen die Hornets ihr erstes Heimspiel in der Abstiegsrunde gegen den EKU Mannheim klar und deutlich mit 13:1.
Von Beginn an schnürten die Hornets die Gäste in ihrem eigenen Drittel ein. Angriff auf Angriff rollte auf das Gästetor. Lediglich im Abschluss offenbarten die Hornets eklatante Schwächen. Beste Chancen wurden vergeben oder vom besten Mann auf Mannheimer Seite, Goalie Andre Braunecker, zunichte gemacht. Kurz nach Spielbeginn erzielte Benjamin Anken die Führung. Aber die fast 400 Zuschauer mussten bis kurz vor Drittelende warten, ehe Stephen Brüstle mit seinem ersten Saisontor die Führung ausbauen konnte.
Direkt nach Wiederbeginn erhöhte Florian Creuzburg auf 3:0. Wer nun dachte die Partie entwickelt sich zum Selbstläufer sah sich getäuscht. Unerklärliche Schwächen in der Verteidigung ermöglichte Mannheim zu verkürzen. Die Gäste hatten weitere gute Möglichkeiten zu verkürzen aber Goalie Steven Teucke, der ansonsten einen ruhigen Abend verbrachte, war einige Male zu Stelle.
In der zweiten Drittelpause schien Trainer Mathias Hesse in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Denn im Schussabschnitt spielten die Hornets mit ihrem Gegner Katz und Maus. Ein Klassen-unterschied war nun deutlich zu erkennen auch bedingt dadurch, dass bei Mannheim langsam aber sicher die Kräfte schwanden. In regelmäßigen Abständen konnten die Hornets das Ergebnis bis auf 13:1 hochschrauben. Die Torschützen waren je 2mal Heiko Homberg, Michael Brill und je 1mal Michael Neumann, Tassilo Luft, Lukas Srnka, Jens Reichelt, Benjamin Anken und Bernd Hartfelder.
Der nächste Gegner für die Hornets ist in 14 Tagen der Stuttgarter EC 1b. Dieser Gegner dürfte den Hornets das Toreschießen nicht so leicht machen wie der EKU Mannheim.
Aufstellung: Brill, Teucke – Lahm, Brüstle, Hartfelder, Rau, Sawicki – Hähn, Zimmermann, Homberg, Reichelt, Machura, Luft, Srnka, Creuzburg, Neumann, Anken
1:0 (1:16) Anken (Brill)
2:0 (18:04) Brüstle (Brill / Homberg) Powerplay
3:0 (21:44) Creuzburg (Neumann / Sawicki)
3:1 (27:11) Bludau (Schröter)
4:1 (41:33) Neumann (Zimmermann)
5:1 (48:02) Homberg (Neumann)
6:1 (48:30) Brill (Rau / Homberg)
7:1 (49:23) Luft (Srnka / Reichelt)
8:1 (50:24) Homberg (Anken / Brill)
9:1 (51:05) Srnka (Reichelt / Hähn)
10:1 (52:58) Brill (Anken / Homberg) Powerplay
11:1 (56:58) Reichelt (Hähn / Srnka) Powerplay
12:1 (58:09) Anken (Rau / Homberg)
13:1 (59:36) Hartfelder (Luft / Reichelt)