Im letzten Spiel der Saison um den Rheinland-Pfalz Pokal verlor der EHC Zweibrücken gegen den alten Rivalen EHC Neuwied mit 4:5. Die Hornets traten in Neuwied nur mit einem Rumpfkader an. 4 Spieler fehlten, weil sie zeitgleich ein Skaterhockeyspiel hatten. Lukas Srnka meldete sich kurzfristig ab, und auch Sven Zimmermann und Michael Brill (Kreuzbandriss) fehlten in Neuwied. So hatte Trainer Mathias Hesse nur 10 Feldspieler zur Verfügung. Man merkte der Mannschaft auch an, dass sie seit zehn Tagen kein Eistraining mehr hatte. Neuwied hatte auch mit Problemen zu kämpfen. Tags zuvor stieg in Neuwied die Meisterfeier die in NRW errungen wurde. So kamen die meisten Spieler erst in den frühen Morgenstunden ins Bett.
Trotzdem entwickelte sich ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Das erste Tor erzielten aber die Hornets als der ansonsten gute Neuwieder Goalie einen harmlosen Schuss von Georg Hähn durch die Schoner rutschen ließ. Die Antwort der Bären folgte prompt nur 1 Minute später im Powerplay. Kurz darauf erhöhten die Bären auf 2:1. Tomas Vodicka konnte nach einem feinen Spielzug ausgleichen, ehe Neuwied kurz vor der Pause erneut in Führung gehen konnte.
Kurz nach Wiederbeginn konnten die Hornets nach dem schönsten Spielzug des Abends durch Bernd Hartfelder ausgleichen. Die Hornets hatten nun ihre beste Phase im Spiel, doch Nachlässigkeiten in der Abwehr ermöglichten den Bären die 4:3 Führung die sie im weiteren Verlauf des zweiten Drittels ausbauen konnten. Somit hatten die Hornets nur noch einen geringe Chance auf den Gewinn des RLP-Pokals.
Im letzten Drittel ließ Trainer Mathias Hesse gleich zwei Spieler in der Kabine. „Lieber spiele ich mit 8 Spielern weiter, die gewillt sind zu kämpfen“, ließ der Hornissencoach durchblicken. Im letzten Drittel konnten die Hornets dann ihren Kasten sauber halten und durch Tomas Vodicka sogar noch verkürzen. Aber zu mehr sollte es nicht mehr reichen.
Nach Spielschluss wurden noch die besten Spieler beider Teams geehrt. Auf Seiten der Hornets wurde richtigerweise Tomas Vodicka mit einer Flasche Sekt geehrt. Jetzt haben die Hornets endlich ihre wohlverdiente Sommerpause nach einer nervenaufreibenden Saison.
0:1 (8:11) Hähn () Unterzahl
1:1 (9:16) Grundl (Petry / Hamann) Powerplay
2:1 (12:55) Petry (Hamann)
2:2 (15:18) Vodicka (Neumann / Hartfelder) Powerplay
3:2 (18:37) Lackmann (Asbach / Martaler)
3:3 (20:24) Hartfelder (Homberg / Vodicka)
4:3 (23:39) Walther (Morys)
5:3 (34:53) Schell (Petry / Hamann)
5:4 (56:16) Vodicka (Rau / Neumann) Powerplay