Am gestrigen Freitag musste der EHC Zweibrücken beim großen Aufstiegsfavoriten Stuttgarter EC antreten. Aufgrund von Verkehrsbehinderungen trafen die Hornets erst 20 Minuten vor Spielbe- ginn in Stuttgart ein. Das hieß, raus aus dem Bus, in die Kabine, umziehen und gleich aufs Eis zum Warmmachen. Das war natürlich keine optimale Vorbereitung auf das Spiel.
Trainer Radovan Pastorek gab deshalb die Devise aus, von Beginn an sehr defensiv zu agieren und auf Konter zu lauern. Nach 4 Minuten hatten die Stuttgarter den Abwehrriegel der Hornets zum ersten Mal geknackt. Sie blieben auch weiterhin spielbestimmend. Dennoch hatten die Hornets einige gute Tormöglichkeiten, um den einen oder anderen Treffer zu erzielen. Wie man es besser macht zeigten die Hausherren, die noch vor der Pause auf 2:0 erhöhen konnten.
Im zweiten Drittel erhöhte Stuttgart auf 3:0, bevor Andre Nunold das erste Tor für die Hornets erzielte. Danach brach das Unheil über die Hornets herein. Stuttgart beantwortete das Gegentor mit wütenden Angriffen und innerhalb von nur 3 Minuten erzielten die Hausherren 5 Tore zum Zwischenstand von 8:1. Stuttgart schaltete nun einen Gang zurück und gestattete den Hornets den zweiten Treffer durch Heiko Homberg. Kurz vor der Pause fiel noch das neunte Tor für Stuttgart.
Lukas Srnka blieb es vorbehalten, kurz nach Wiederbeginn den dritten Treffer für die Hornets zu erzielen. Stuttgart blieb aber weiterhin das spielbestimmende Team und legte noch vier Treffer nach, zum Endstand von 13:3.
Die Hornets brauchen sich aber nicht zu grämen. Schließlich hat man gegen einen der großen Aufstiegsfavoriten verloren. In Stuttgart werden mit Sicherheit noch mehr Teams verlieren. Die Hornets müssen sich ihre Punkte gegen andere Teams holen.
Tore :
1:0 (04:02) Schrimpf ()
2:0 (14:43) Horwarth (Klein) Powerplay
3:0 (24:31) Tenkac (Breiter)
3:1 (25:11) Nunold (Neumann)
4:1 (27:06) Schrimpf (Bischoff / Breiter) Powerplay
5:1 (28:25) Gross (Weisler / Tenkac) Powerplay
6:1 (29:21) Horwarth (Klein)
7:1 (29:52) Heimann (Bischoff)
8:1 (30:15) Korte ()
8:2 (33:22) Homberg (Lahm / Srnka) Unterzahl
9:2 (39:27) Velker (Klein)
9:3 (43:58) Srnka (Nunold / Neumann)
10:3 (45:28) Gross (Meindl / Frank)
11:3 (51:27) Heimann (Bischoff)
12:3 (51:41) Kreps (Tenkac)
13:3 (52:27) Klein (Schrimpf / Velker)