Der EHC Zweibrücken hat sein Auswärtsspiel bei den Schwenninger Fire Wings mit 10:3 verloren.
Nicht weniger als vier Spieler aus der eigenen 1b mussten aufgeboten werden um überhaupt spielfähig zu sein, während die Gastgeber vier komplette Blöcke aufbieten konnten. Sogar Trainer Radovan Pastorek, der sich mit einer fiebrigen Erkältung herumplagt stellte sich in den Dienst der Mannschaft.
Gleich zu Beginn hatte Jens Reichelt die Chance zur schnellen Führung. Aber er wurde mit einem rüden Kniecheck eines Schwenninger Spielers aus dem Verkehr genommen. Das Schiedsrichtergespann sprach aber anstelle der fälligen Spieldauerdisziplinarstrafe nur eine zweiminütige Strafzeit aus. Jens Reichelt schleppte sich fortan nur noch mit Schmerzen über das Eis. Danach machten die Hausherren Druck und konnten mit drei Toren innerhalb von fünf Minuten schon frühzeitig die Weichen auf Sieg stellen. Nach diesen drei Treffern hatten sich die vier Hornetsverteidiger, darunter Juniorenspieler Florian Wendland der sein erstes Spiel in der 1.Mannschaft bestritt, besser auf Schwenningen eingestellt und so dauerte es bis kurz vor Drittelende ehe die Gastgeber auf 4:0 erhöhen konnten.
Kurz nach Wiederbeginn fiel gar das 5:0. Es schien sich ein Debakel anzubahnen. Trainer Radovan Pastorek wechselte nun den Torhüter. Marcel Brill ging nun ins Tor für Oldie Vladimir Kastargin, der einige unglückliche Tor kassierte weil Schwenninger Spieler vor seinem Tor mehrmals die Scheibe unhaltbar für ihn ins Tor abfälschen konnten. Die Hornets ihrerseits hatten in der Folgezeit einige vielversprechende Aktionen. In der 30. Minute hatte Juniorenspieler Julian Wendland den Puck an der eigenen blauen Linie seinem Gegenspieler bereits durch die Beine gespielt und hätte eine sehr gute Breakchance gehabt. Aber auch er wurde wie schon Jens Reichelt zuvor mit einem bösen Kniecheck aus dem Spiel genommen. Hierfür wurde der Schwenninger Spieler nun folgerichtig unter die Dusche geschickt. Lukas Srnka konnte in der fünfminütigen Strafzeiten für die Hornets verkürzen als er sich durch drei Schwenninger durchtankte und auch den Torhüter überwand. Nur zwei Minuten später fiel gar das 5:2 wiederrum durch Lukas Srnka. Sollte hier noch etwas gehen, zumal Lukas Srnka noch mit einem Pfostentreffer Pech hatte. Aber mit zwei vermeidbaren Fehlern in der Verteidigung der Hornets stellten die Hausherren innerhalb von nur 45 Sekunden den alten Abstand wieder her.
Im letzten Drittel waren die Hornets stehend k.o.. Schwenningen nutzte dies um das Ergebnis auf 9:2 zu erhöhen. Die Hornets hatten Pech mit zwei Breakchancen durch Lukas Srnka und Julian Wendland um das Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten. Mit dem schönsten Angriff des Abends verkürzte Stephen Brüstle der gestern zu den besten Akteuren zählte auf 9:3, ehe Schwenningen kurz vor Schluss das Ergebnis noch zweistellig gestalten konnte.
Es bleibt nur zu hoffen dass sich das Lazarett der Hornets in nächster Zeit wieder etwas lichtet, damit man wieder in die Erfolgsspur zurück kehren kann.
Tore:
1:0 (05:19) Mehne (Schätzle / Eberhardt)
2:0 (07:29) Kohn (Hoppe / Zappe) Powerplay
3:0 (09:31) Minervini (Erlenbusch / Zrinski) Powerplay
4:0 (17:33) Schulz (Zappe / Kohn)
5:0 (22:41) Eberhardt (Mehne) Powerplay
5:1 (35:01) Srnka (Lahm) Powerplay
5:2 (36:34) Srnka (Machura)
6:2 (38:14) Zappe ()
7:2 (38:59) Kohn (Zappe / Schulz)
8:2 (41:37) Freundorfer () Powerplay
9:2 (52:07) Zappe (Schulz / Kohn)
9:3 (54:51) Brüstle (Reichelt / Creuzburg) Powerplay
10:3 (56:27) Zappe (Kohn / Schulz)