Am Sonntag gastiert der aktuelle Tabellennachbar EHC Freiburg 1b in der Zweibrücker Eishalle. Freiburg hat aktuell nur einen Zähler weniger auf der Habenseite als die Hornets bei allerdings zwei Spielen weniger.

So kann man am Sonntag mit Fug und Recht von einem sogenannten sechs Punkte Spiel sprechen. Gewinnen die Hornets am Sonntag, können sie sich etwas vom letzten Platz absetzen. Verlieren sie stecken sie mitten im Abstiegskampf fest. Der EHC Freiburg 1b hat wie die Hornets erst ab November spielen können. Grund waren Umbauarbeiten an der äusserst betagten Freiburger Eishalle. Im bisherigen Saisonverlauf verloren die Freiburger lediglich gegen die Topteams Rhein-Neckar Stars , Stuttgart Rebels und Bietigheim 1b. Gewinnen konnten sie gegen den ESC Bad Liebenzell nach Penaltyschiessen mit 8:7 sowie gegen den EV Ravensburg 1b mit sage und schreibe 14:2. Gegen den Mitfavoriten EHC Heilbronn konnten sogar zwei Siege eingefahren werden.

Überragende Akteuer bei Freiburg sind die Gebrüder Bauer, Anton und Maxim. Anton hat schon 106mal in der Oberliga und 29mal in der zweiten Bundesliga ausreichend Erfahrung sammeln können. Sein Bruder Maxim hat als Verteidiger sogar schon 130 Zweitligaspiele für Freiburg absolviert. Mit seinen Schüssen von der blauen Linie sorgt er immer wieder für Gefahr vor dem gegenerischen Tor. Deshalb sollten die Hornets vorgewarnt sein um den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Am Sonntag muss von Beginn an konzentriert zu Werke gegangen werden um nicht noch einmal so ein böses Erwachen zu erleben wie letzte Woche gegen Bietigheim. Fehlen werden bei den Hornets definitiv Tomas Vodicka, der letzte Woche einen Versuch unternahm am Training teilzunehmen, diesen aber schon nach kurzer Zeit abbrechen musste, sowie Lukas Srnka der erst wieder nächste Woche beim nächsten Abstiegsduell in Ravensburg mit dabei sein kann. Hinter dem Einsatz von Goalie Steven Teucke steht noch ein kleines Fragezeichen aufgrund seiner Handverletzung aus dem letzten Spiel. Ansonsten dürfte Trainer Radovan Pastorek nahezu den gleichen Kader wie letzte Woche aufbieten können.