Am Wochenende müssen die Hornets gleich zweimal gegen den hohen Meisterschaftsfavoriten Stuttgart Rebels antreten. Am Freitag gastieren die Hornets in Stuttgart und am Sonntag folgt schon das Rückspiel in Zweibrücken.
Nachdem die Rhein-Neckar Stars die Liga in Richtung Nordrhein-Westfalen verlassen haben, führen die Suttgart Rebels die Tabelle mit großem Vorsprung an. Alle Spiele mit Beteiligung der Stars blieben in der Wertung. Stuttgart musste im bisherigen Saisonverlauf erst drei Niederlagen einstecken, davon zwei gegen eben jene Rhein-Neckar Stars und zu Saionbeginn gegen den EHC Heilbronn nach Penaltyschiessen. Alle anderen Spiele konnten siegreich gestaltet werden. Damit ist man im Lager der Rebels mit Sicherheit mehr als zufrieden.Es winkt sogar im ersten Jahr in der Regionalliga Südwest gleich der Meistertitel. Die Hornets konnten sich schon von der Spielstärke der Rebels überzeugen, als man in Stuttgart nach großem Kampf mit 2:4 unterlag, wobei die Rebels das eindeutig bessere Team stellten und verdient siegten. Die Rebels haben bisher in 16 Spielen immerhin 97 Tore erzielen können. Das große Plus der Rebels sind die Stürmer, allen voran der Slowake Jozef Jambor aus Trencin, der sogar zwei Spielzeiten mit Hornetsangreifer Tomas Vodicka in Trencin zusammen spielte. Er belegt zur Zeit den zweiten Platz in der ligaweiten Scorerliste. Daneben sind noch die Offensivkräfte Artur Votler, Maxim Beck oder Tim Becker zu nennen die ebenfalls im vorderen Bereich der Scorerliste zu finden sind. In der Verteidigung hat der junge Neil Witthöft schon zehn Tore auf dem Konto. Es geht also auch Gefahr von der blauen Linie aus.
Nachdem die Hornets letzte Woche in Ravensburg kämpferisch überzeugen konnten wollen sie auch am Wochenende das eine oder andere Pünktchen mitnehmen. Dieses Unterangen dürfte aber mit Sicherheit äusserst schwer werden. Am Freitag fehlen definitiv Steven Teucke, Benjamin Anken, Heiko Homberg und Radovan Pastorek. Hinter dem Einsatz von Michael Neumann und Jens Reichelt steht noch ein Fragezeichen. Tomas Vodicka wollte am Freitag ein Comeback wagen, er wird aber wohl passen müssen weil erneut Routinier Vladimir Kastargin das Tor hüten muss. Am Sonntag sieht die personelle Situation wieder etwas besser aus. Steven Teucke sowie Benjamin Anken sind wieder mit von der Partie und Tomas Vodicka kann wieder auflaufen. Zu dem Spiel am Freitag fährt wie immer ein Bus. Abfahrt ist um 16.00 Uhr vor der Eishalle.