Der EHC Zweibrücken hat auch das zweite Abstiegsendspiel innerhalb einer Woche gegen den ESC Bad Liebenzell mit 1:4 verloren.

Nachdem das Auswärtsspiel am Samstag in Freiburg aufgrund von Spielermangels abgesagt werden musste, machten sich am Sonntag 11 Feldspieler und 2 Torhüter auf den Weg nach Bad Liebenzell. Von Beginn an übernahmen die Hornets die Initiative und belagerten das Tor der Hausherren. Doch gleich mit dem ersten Angriff der Liebenzeller konnten sie in Führung gehen durch den ehemaligen Oberligaspieler Marco Ludwig. Die Hornets liessen sich aber davon nicht beeindrucken und spielten weiter nach vorne. Das einzige Manko war aber die mangelhafte Chancenverwertung. Wie man es besser macht zeigten die Hausherren die mit einem Konter kurz vor Drittelende etwas schmeichelhaft mit 2:0 in Führung gehen konnten. Mit diesem Ergebnis wurden zum ersten Mal die Seiten gewechselt. Das zweite Drittel war ausgeglichener. Beide Teams hatten Gelegenheiten zur Ergebnisverbesserung, aber die beiden Goalies gehörten an diesem Abend zu den besten Akteuren ihrer Teams. Kapitän Andre Nunold hatte zweimal in aussichtsreicher Position die Chancen seine Mannschaft wieder heran zu bringen, scheiterte aber beide Male an Bad Liebenzells amerikanischem Goalie Timothy Rodgers. Das letzte Drittel sah wieder feldüberlegene Hornets die auf den Anschluss drängten, aber im Abschluss zu harmlos blieben. Geschätzte zehnmal wurde das Tor der Liebenzeller verschoben. Anscheinend bekommt man es in Bad Liebenzell nicht auf die Reihe die Tore halbwegs einigermassen im Eis zu befestigen um einen reibungslosen Spielablauf zu gewährleisten.

Zehn Minuten vor Schluss spielten die Hornets in Unterzahl. Radovan Pastorek erkämpfte sich den Puck und schickte Andre Nunold auf die Reise, der alleine auf das Tor zusteuerte und den langersehnten Anschlusstreffer erzielen konnte. Jetzt waren die Hornets am Drücker, doch eine unnötige Strafzeit kurz nach dem Anschluss bremste sie gleich wieder aus. In Unterzahl hatten die Hornets die Gelegenheit sich zu befreien, doch die Scheibe wurde im eigenen Drittel leichtferitg wieder verloren. Die Hausherren liessen sich nicht lange bitten und erhöhten 6 Minuten vor Schluss auf 3:1. Damit war die Partie praktisch entschieden. Der vierte Treffer für Bad Liebenzell kurz vor Schluss hatte nur noch statistischen Wert. So stand am Ende wiederrum, eine völlig unnötige Niederlage weil die Hornets es wiederholt nicht verstanden ihre Chancen zu nutzen. Nach dieser Niederlage wird die Situation am Tabellenende immer bedrohlicher für den EHC Zweibrücken, nachdem der EV Ravensburg 1b völlig überraschend am Freitag beim frischgebackenen Meister Stuttgart Rebels mit 3:2 siegen konnte.

Tore:
1:0     3:44   Ludwig ( Dorochin )
2:0   17:22   Zeller ( Krause / Kern )
2:1   50:40   Nunold ( Pastorek ) Unterzahl
3:1   53:39   Wittmann ( Dorochin ) Powerplay
4:1   59:29   Ludwig ( Wolf )