Der EHC Zweibrücken hat sein letztes Auswärtsspiel beim EHC Freiburg 1b äusserst unglücklich mit 7:5 verloren. Mit nur einem Minikader von 11 Feldspielern und zwei Goalies traten die Hornets die Reise in den Breisgau an.
Für den erkrankten Steven Teucke wurde „Rentner“ Marcel Brill reaktiviert. Um es gleich vorweg zu nehmen. Er gehörte an diesem Abend zu den stärksten Akteuren der Hornets. Er spielte so als wäre er nie weg gewesen, obwohl er erst einmal mit der Mannschaft trainieren konnte. Gleich zu Beginn legten die Hornets los wie die Feuerwehr. Schon nach zwei Minuten erzielte Lukas Srnka die Führung für die Hornets. Freiburg konnte zwar ausgleichen, aber die Hornets waren weiter das bessere Team. Nach einem haarsträubenden Fehler in der Hornetsverteidigung ging Freiburg sogar in Führung. Aber die Hornets liessen sich davon nicht beeindrucken und glichen postwendend erneut durch Lukas Srnka aus.Das zweite Drittel war noch keine Minute alt als Michael Sawicki von der blauen Linie abzog und der Puck durch Freund und Feind hindurch den Weg in Tor fand. Die Hornets waren nun klar am Drücker und hatten durch Lukas Srnka zwei glasklare Möglichkeiten um die Führung weiter auszubauen, aber er scheiterte beide Male an Freiburgs bestem Spieler, Fabian Hönkhaus. So kam es wie es kommen musste. Freiburg kam zum Ausgleich. Aber die Hornets schlugen erneut zurück durch Benjamin Anken zum 4:3. Doch kurz vor der Drittelpause glich Freiburg zum 4:4 aus im Powerplay.
Das letzte Drittel war gerade mal 19 Sekunden alt als erneut Lukas Srnka mit seinem dritten Tor an diesem Abend die Hornets mit 5:4 in Führung brachte. Sollte hier etwa eine Überraschung möglich sein. Die Hornets hatten weiter gute Chancen um das Ergebnis zu erhöhen. Den Treffer erzielten aber wiederrum die Freiburger zum 5:5. Vier Minuten vor Spielende dann folgte die entscheidende Szene des Spiels. Lukas Srnka erhielt eine Zeitstrafe. Tomas Vodicka legte sich daraufhin mit einem Freiburger an und erhielt auch eine Zeitstrafe. So mussten drei Hornetsakteure gegen fünf Freiburger das fast Unmögliche schaffen. Sie stemmten sich mit Gewalt gegen den drohenden Freiburger Führungstreffer. Doch zehn Sekunden vor Ablauf der Strafzeit erzielten die Freiburger das 6:5. Die Hornets versuchten nun noch durch Herausnahme des Torhüters den eigentlich verdienten Ausgleich zu erzielen. Doch fünf Sekunden vor Schluss erzielten die Hausherren das 7:5. So stand am Ende erneut eine völlig unnötige Niederlage weil die Hornets die sich bietenden Chancen erneut nicht nutzen konnten. Das sah auch Freiburgs Trainer Tomas Dolak genauso, der nach Spielschluss dem sportlichen Leiter der Hornets eine gute Heimfahrt wünschte und meinte, dass Zweibrücken das bessere Team an diesem Abend war. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.Tore:
0:1 02:19 Srnka ( Vodicka ) Powerplay
1:1 07:52 Schopp ( Stehle / Falb )
2:1 15:38 Linsenmaier ( Mühl )
2:2 17.30 Srnka ( Hartfelder )
2:3 20:45 Sawicki ( Machura )
3:3 28:40 Issler ( Stehle / Falb )
3:4 37:38 Anken ( Pastorek )
4:4 39:34 Mühl ( Böcherer ) Powerplay
4:5 40:19 Srnka ( Pastorek ) Powerplay
5:5 47:11 Stehle ( )
6:5 57:15 Frank ( Falb / Billich ) Powerplay
7:5 59:55 Illiev ( )