Die Hornets mussten am Samstag Abend die zweite Niederlage der noch jungen Saison einstecken. Man konnte lediglich zwei Blöcke + zwei Torhüter aufbieten. Coach Radovan Pastorek war sogar gezwungen, Topscorer Lukas Srnka in die Verteidigung zu beordern, da mit Bernd Hartfelder, Marc Welsing und Stephen Brüstle nur drei gelernte Verteidiger zur Verfügung standen.
Das Spiel begann denkbar ungünstig für die Hornets , denn das schwache Schiedsrichtergespann verhängte allein in den ersten zehn Spielminuten 8 Zeitstrafen gegen die Hornets. Dies konnte Ravensburg zu zwei Powerplaytoren nutzen. Danach ließen die Schiedsrichter das Spiel laufen, so dass die Hornets ihrerseits zu Chancen kamen. Bei einem Alleingang konnte Bernd Hartfelder nur regelwidrig gestoppt werden. Den ausgesprochenen Penalty konnte er aber nicht verwerten. So endete das erste Drittel mit 2:0.
In der ersten Hälfte des zweiten Drittels spielten die Hornets gut mit. Dann zogen die Schiedsrichter die Zügel wieder an. Die Hornets kassierten innerhalb von 10 Spielminuten 10 Zeitstrafen, während Ravensburg nahezu leer ausging. Trotzdem konnte Ravensburg aus dieser numerischen Überlegenheit kein Kapital schlagen.
Im letzten Drittel ging das muntere Verteilen von Zeitstrafen an Hornetsspieler weiter. Ravensburg konnte im Powerplay auf 4:0 davonziehen, ehe Bernd Hartfelder zum 4:1 verkürzen konnte. Trauriger Höhepunkt des Spiels war die Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Bernd Hartfelder wegen angeblicher Schiedsrichterbeleidigung. Danach konnte Ravensburg noch zum 5:1 , ebenfalls im Powerplay erhöhen.
1:0 (2:30) Dressler (Zappe / Fuchs) Powerplay
2:0 (10:49) Pfeiffer (Leiprecht / Miller) Powerplay
3:0 (45:20) Katjuschenko (Mikulic / Wuhrer) Powerplay
4:0 (50:49) Zappe (Wissenbach / Fuchs) Powerplay
4:1 (51:22) Hartfelder (Zimmermann / Machura)
5:1 (56:47) Alber (Dressler / Zappe) Powerplay