Die Hornets fuhren am Samstag unter denkbar schlechten Vorraussetzungen zum Auswärtsspiel nach Schwenningen. Nach den bereits bekannten Spielerausfällen meldeten sich am Samstag noch Manuel Sommerhalter, Thomas Rau und Michael Brill aufgrund von Verletzungen und beruflichen Verpflichtungen ab. So hatte Trainer Miroslav Hantak gerade mal 10 Feldspieler zur Verfügung. Aber er hatte die Hornets taktisch sehr gut eingestellt. Er beorderte Bernd Hartfelder zu Lukas Srnka und Heiko Homberg in die erste Reihe. Dafür musste Georg Hähn in die Verteidigung rücken. Dieser Schachzug sollte sich als goldrichtig erweisen. Denn diese Sturmreihe war von Schwenningen nie in den Griff zu bekommen und zeichnete für 7 Tore verantwortlich.
Bereits nach 4 Minuten hatten Bernd Hartfelder, Heiko Homberg und Lukas Srnka die Hornets mit 3:0 in Führung gebracht. Schwenningen konnte in der 9. Minute verkürzen, ehe Bernd Hartfelder kurz darauf auf 4:1 erhöhen konnte. Schwenningen verkürzte noch vor der Pause im Powerplay auf 2:4.
Im zweiten Drittel kam Schwenningen besser ins Spiel, ohne jedoch Zählbares für sich verbuchen zu können. Die Hornets waren bei Kontern immer brandgefährlich und so erzielte Heiko Homberg in der 31. Minute das 5:2. Schwenningen, mit 3 kompletten Blöcken angetreten, bestürmte nun vehement das von Steven Teucke gut gehütete Hornetsgehäuse. Doch mehr als das 5:3 im Powerplay sollte in diesem Drittel nicht mehr herausspringen.
Im letzten Drittel überschlugen sich nun die Ereignisse. Jens Reichelt erzielte das 6:3. Schwenningen konnte kurz darauf auf 6:4 verkürzen, ehe der an diesem Abend überragende Lukas Srnka innerhalb von 28 Sekunden die Hornets mit zwei weiteren Toren endgültig auf die Siegerstraße bringen konnte. Die beiden letzten Schwenninger Tore zum 6:8 Endstand hatten nur noch statistischen Wert. Am Ende stand ein alles in allem verdienter Sieg einer aufopferungsvoll kämpfenden Hornetstruppe. Dieser Sieg schmeckt natürlich umso besser, weil er mit 6 Punkten versüßt wurde.

Tore:
0:1 (1:46) Homberg (Srnka)
0:2 (3:03) Hartfelder (Hähn / Lahm) Powerplay
0:3 (4:07) Srnka (Hartfelder)
1:3 (8:59) Schäfer (Stöhr / Beckel) Powerplay
1:4 (13:50) Hartfelder (Srnka)
2:4 (18:43) Pingel (Zivkovic / Stöhr) Powerplay
2:5 (30:36) Homberg (Srnka)
3:5 (39:15) Beckel (Stöhr) Powerplay
3:6 (43:37) Reichelt (Brüstle)
4:6 (44:18) Krause (Schäfer)
4:7 (44:35) Srnka (Brüstle)
4:8 (45:03) Srnka (Hartfelder / Lahm)
5:8 (47:02) Pingel (Stöhr / Kohn)
6:8 (59:21) Beckel (Stöhr / Kohn) Powerplay