Am Sonntag Abend empfingen die Hornets die Eisbären aus Heilbronn zu einem vorentscheidenden Spiel in der BW-Liga. Heilbronn war der erwartet starke Gegner.
Trotzdem hatten die Hornets durch Lukas Srnka und Radovan Pastorek in der Anfangsphase gute Möglichkeiten zur Führung, die aber vergeben wurden. Heilbronn nahm nun das Heft mehr und mehr in die Hand und konnte bis zur ersten Pause eine beruhigende 4:0 Führung herausschießen, weil sie vor dem Hornetstor einfach kaltschnäuziger waren.
Als dann Heilbronn zur Mitte des Spiels gar das 5:0 erzielen konnte, gab wohl keiner der 370 Zuschauer noch einen Pfifferling auf die Hornets. Doch innerhalb von 55 Sekunden konnten die Hornets durch Michael Neumann und Lukas Srnka auf 2:5 verkürzen. Heilbronns Trainer nahm eine Auszeit um sein Team wachzurütteln. Doch diese Maßnahme fruchtete wenig. Die Heibronner fingen sich Strafzeit um Strafzeit ein. Als dann Marc Welsing im Powerplay mit einem Hammer von der blauen Linie das 3:5 erzielen konnte, waren die Hornets wieder im Spiel. Die Fans feuerten ihr Team weiter frenetisch an und kurz vor der Pause erzielte Radovan Pastorek gar das 4:5.
Als der selbe Spieler kurz nach Wiederbeginn den Ausgleich erzielen konnte stand die Halle kopf. Doch durch einen haltbaren Schuss erhöhte Heilbronn wieder auf 6:5. Heilbronn gewann nun wieder Oberwasser und innerhalb von 60 Sekunden konnten die Eisbären durch ihre beiden stärksten Spieler Michael Filobok und Sascha Bernhardt endgültig den Sack zumachen. Die Hornets ergaben sich nun in ihr Schicksal und kassierten noch das 9:5.
Am Ende stand ein verdienter Heilbronner Sieg, weil sie einfach vor dem Tor ihre sich bietenden Möglichkeiten besser nutzten als die Hornets.

Tore:
0:1 (5:09) Keterling (Oppenländer / Filobok)
0:2 (12:57) Bernhardt (Becker)
0:3 (16:39) Becker (Weiß / Bernhardt)
0:4 (18:07) Hoffmann (Weiß / Bernhardt)
0:5 (26:42) Hewer (Brozicek)
1:5 (30:19) Neumann (Homberg / Sawicki) Powerplay
2:5 (31:14) Srnka (Pastorek)
3:5 (34:13) Welsing (Nunold / Pastorek) Powerplay
4:5 (39:33) Pastorek (Hartfelder / Lahm) Powerplay
5:5 (40:31) Pastorek (Nunold / Welsing)
5:6 (45:03) Filobok (Lechler)
5:7 (48:53) Bernhardt (Hoffmann)
5:8 (49:52) Filobok (Keterling / Grof)
5:9 (55:40) Bernhardt (Becker / Weiß)