Gegnercheck: Eisbären Heilbronn
- lucawelle2
- 12. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit

Nach dem Spitzenduell ist vor dem nächsten Spitzenduell. Nachdem man vergangenen Freitag in Reutlingen einen Punkt mitnehmen konnte, wartet am kommenden Sonntag bereits die nächste Herausforderung. Vor heimischer Kulisse treffen die Hornets dann auf die Eisbären Heilbronn.
Trainer Ralf Wolf war nach dem Spiel am vergangenen Wochenende etwas erleichtert, dass die Hornets trotz der Personalsituation gegen die Black Eagles ein gutes Spiel abgeliefert hatten. Gegenüber dem Pfälzischen Merkur sagte er, dass beide Mannschaften zwar stark verteidigt hatten, die Hornets aber in Summe die besseren Chancen hatten, man in der Folge aber mit einigen sehr guten Chancen hätte nachlegen können. Am Ende blieb es beim Zwischenstand von 0-1, was die Hausherren dann schließlich ausgleichen konnten und später im Penaltyschießen endgültig für sich entscheiden konnten. Doch die nächste Herausforderung folgt bereits an diesem Wochenende, wenn man auf den aktuellen Tabellenführer und Dauerrivalen aus Heilbronn trifft.
Auch wenn die Saison für die Heilbronner nicht optimal gestartet ist, konnte man sich spätestens mit dem letzten Aufeinandertreffen gegen die Hornets in eine gute Form spielen. Nachdem die Eisbären das erste Duell mit 8-3 gewinnen konnten, folgt nur noch eine Niederlage aus 6 Spielen, was die Eisbären zu einem der heißesten Teams der Liga macht. Gleichzeitig lässt man ausgerechnet gegen die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte immer wieder wertvolle Punkte liegen. So gab es etwa gegen Mannheim oder Pforzheim Siege im Penaltyschießen, das bedeutet gleichzeitig aber auch, dass man einen Punkt im Kampf um die Tabellenspitze liegen lässt. Am vergangenen Wochenende gab es dann das sogenannte "El Classico" gegen die Baden Rhinos, das die Eisbären knapp für sich entscheiden konnten. Somit steht man mit einem Punkteschnitt von genau 2 Punkten pro Spiel in der bereinigten Tabelle auf Platz 3, aber noch in Schlagdistanz zum Rivalen aus Hügelsheim.
Am vergangenen Wochenende konnten die Eisbären aber auch noch zwei Überraschungen präsentieren, mit Aiden Wagner und Robert Fisher gab es zwei Neuzugänge aus Übersee. Gerade Aiden Wagner ist kein Unbekannter, dieser spielte bereits 2020 für neun Spiele in Heilbronn, wo er insgesamt 18 Scorerpunkte erzielte, darunter auch drei Tore im Playoff-Halbfinale gegen die Hornets. Fisher hingegen ist im europäischen Raum ein noch völlig unbeschriebenes Blatt, er spielte bisher nur in Kanada und den USA. Nachdem er lange in der kanadischen Universitätsliga gespielt hatte, lief er vier Jahre in Folge in der SPHL auf. Beide konnten in ihrem ersten Spiel bereits auf sich aufmerksam machen, jeweils zwei Scorerpunkte sprangen für die Nordamerikaner heraus. Ebenfalls muss man aber auch ein Auge auf den finnischen Star-Stürmer der Eisbären haben, der in der ligaweiten Scorerwertung am vergangenen Wochenende mit Jacob Ratcliffe gleichgezogen war. In der Zwischenzeit wurde er auch von den Heilbronner Falken lizensiert und zeigte dort bereits seine Qualitäten. Im Spiel gegen Deggendorf wurde er im Anschluss sogar zum besten Spieler gewählt, nachdem er mit zwei Toren den Auswärtssieg eingeleitet hatte.
Aber auch die Hornissen sind motiviert, um vor heimischer Kulisse den Lauf der Eisbären zu beenden. Dafür benötigten die Jungs auf dem Eis aber auch wieder zahlreiche Unterstützung auf den Rängen! Das Spiel beginnt wie gewohnt um 18:30 Uhr!




