Gegnercheck: MadDogs Mannheim
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In unserem Leben gibt es so einige Gesetzmäßigkeiten, die sich immer wiederholen. Alle vier Jahre wählt die Republik den Bundestag, alle zwei Jahren findet eine Olympiade statt und jedes Jahr treffen die Hornets in den Playoffs auf die MadDogs Mannheim. So auch in diesem Jahr, wenn beide Mannschaften bereits im Viertelfinale ihre Wege kreuzen.
Betrachtet man sich die jüngere Historie unseres Gegners, so standen die Mannheimer seit dem Wiederaufstieg 2017 vier Mal in den Playoffs, jedes Mal traf man dort auf die Zweibrücker. 2022 setzte sich der EHC im Viertelfinale durch, zwei Jahre später traf man im Halbfinale aufeinander und in der vergangenen Saison war ebenso im Halbfinale gegen die Hornets Schluss. Für die MadDogs spricht aber, dass man es immer ins entscheidende Spiel geschafft hatte und die Hornets in den Playoffs deutlich besser bespielen kann, als in der Hauptrunde. Das ist dieses Jahr aus Mannheimer Sicht auch dringend notwendig, da man das einzige Team - neben Bietigheim - ist, das keinen Punkt gegen Zweibrücken holen konnte. Auch wenn dies eindeutig klingt, waren die Spiele oftmals enger, als das Ergebnis es vermuten lässt. Alle Spiele in diesem Jahr waren bis zur 50. Minute ausgeglichen, im Anschluss liefen die Hornissen aber davon und gewannen jeweils mit vier Toren Vorsprung.
Die letzten Wochen liefen für die MadDogs wie die gesamte Saison, Licht und Schatten wechseln sich ab. Während man bis zum letzten Spiel gegen die Hornets vier Spiele am Stück gewinnen konnte, verlor man seit dem Spiel gegen den EHC vier Spiele in Folge. Nur am letzten Spielwochenende gegen Schwenningen gelang wieder ein Sieg und somit konnte man auch Platz 6 sichern. Somit hat Thomas Korte und sein Team eine große Aufgabe, die Konstanz ins eigene Spiel zu bringen. Außerdem sind die Neuzugänge Bastian und Wunder bislang nicht die Verstärkungen, die man sich erwartet hatte. Der US-Amerikaner, der in der vergangenen Saison noch für sein Scoring gefürchtet war, steht nach sechs Spielen bei mageren zwei Punkten, eine Ausbeute, die man sich sicherlich nicht vorgestellt hatte. Zu allem Überdruss muss man auch auf Top-Verteidiger Späth verzichten, der nach einem Check im Spiel gegen Heilbronn für neun Spiele gesperrt wurde.
Gleichzeitig dürfen sich die Hornissen eine gehörige Portion Selbstvertrauen abgeholt haben, als man mit 4-3 gegen Spitzenreiter Heilbronn gewinnen konnte. Somit stehen auch 8 Siege aus den letzten 10 Spielen, das ist eine sehr gute Basis für die kommenden Aufgaben, die gewiss nicht leichter werden.
Spiel 1 steigt am kommenden Sonntag um 18:30 Uhr in der heimischen Halle, das zweite Spiel der Serie findet dann am darauffolgenden Samstag statt, dann schon um 13:15 Uhr in der Nebenhalle der SAP-Arena. Sollte es ein drittes Spiel geben, findet dieses Tags darauf in Zweibrücken statt.




