Souveräner Heimsieg gegen Eppelheim.
Die Hornets gewinnen ihr zweites Heimspiel in dieser Saison souverän mit 10-0. Die Jungs von Lukas Srnka schießen damit zum zweiten Mal in Folge zehn Treffer in eigener Halle.
In Sachen Personal konnte Srnka an diesem Wochenende 17 Spieler aufbieten, dazu zwei Torhüter. Zwischen den Pfosten erhielt Michi Seitz den Vorzug vor Tim Schweitzer. Wie auch in den Spielen zuvor bilden Trenholm, Klemmer und Denis Majewski die Top-Reihe, dahinter gab es die tschechisch-slowakische Achse aus Spurny, Kotasek und Varga in Reihe drei.
Von Beginn an zeigten die Hornissen, dass sie auch im dritten Spiel als Sieger von Eis gehen möchten. Anfangs präsentierten sich die Gäste defensiv kompakt, gleichzeitig wollte man schnell den Puck in Richtung Zweibrücker Drittel bringen. Diese Spielweise bereitete dem EHC anfangs etwas Probleme, doch nach fünf Minuten klingelt es zum ersten Mal, als Adam Spurny einmal das Eppelheimer Drittel umrundet, eher er im umkämpften Slot Tim Mäding findet, der einfach nur seine Kelle reinhält. Danach waren die Hausherren weiterhin am drücken, die Chancenqualität lies allerdings noch zu Wünschen übrig. Sieben Minuten nach dem ersten Treffer lädt Fabian Fellhauer, der am heutigen Tag in der Verteidigung auflief, einmal durch, der Schlagschuss wird vor dem Tor noch entscheidend abgefälscht, sodass Torfrau Brammen keine Chance hatte. Knapp eine Minute später war der EHC in Überzahl, die aber nur sieben Sekunden andauerte, weil Kotasek den völlig freien Spurny sieht, der mit einem wuchtigen Schuss eiskalt einnetzt. Fast hätten die Hornissen in diesem Drittel noch auf 4-0 erhöht, Majewski verzieht aber aus dem Rückraum knapp.
Zum Beginn des zweiten Abschnittes sah das Bild relativ ähnlich aus, die Zweibrücker Jungs waren am Drücker und versuchten sich Chancen herauszuarbeiten. Kurz nach Wiederbeginn war es Adam Spurny, der mit viel Tempo auf das Eppelheimer Tor zufährt, aber nur den Außenpfosten trifft. Etwas besser macht es kurz darauf Marco Trenholm, der zieht mit Tempo über links vors Tor, im Slot steht Simon Klemmer mutterseelenalleine und lässt sich natürlich nicht zweimal bitten, die 4-Tore-Führung! Vier Zeigerumdrehungen später war wieder Tim Mäding im Fokus, zunächst steckt er den Puck in den Slot, wo Mirco Majewski lauert, der kann den Puck aber nicht verwerten und der Puck landet frei vor dem Tor, dort staubt er aber der pfeilschnelle Tim Mäding ab, der per Doppelpass-Bauerntrick zum 5-0 trifft. Kurz darauf war es wieder die erste Reihe, dieses Mal schießt Denis Majewski aus der Drehung, Trenholm verpasst den Abpraller aber. In der 35. Minute macht es Trenholm aber wieder gut, abermals taucht er alleine vor der Torhüterin auf, aber dieses Mal versucht er es selbst und legt den Puck ganz trocken in den Winkel. Im Gegenzug dann die gefährlichste Aktion der Gäste in Drittel Nummer 2, als Gutjahr auf Haas durchsteckt, der aber an Michi Seitz scheitert. Den Schlusspunkt im Mitteldrittel setzt dann wieder der EHC, Kotasek und Klemmer sind auf und davon, Tic-Tac-Toe im Eppelheimer Drittel und am Ende verwandelt Klemmer zum 7-0.
Mit der komfortablen Führung im Rücken lies es das Team von Lukas Srnka im letzten Drittel dann etwas gemächlicher angehen, sodass Eppelheim sich Chancen erarbeiten konnte. Zunächst war es Mateo Zupanic, der schön freigespielt wird, aber nicht am starken Seitz vorbeikommt. Kurz darauf versuchte es Silvio Bruno aus der Drehung, aber auch hier fand er in Seitz seinen Meister. Auf der anderen Seite waren die Hornissen effizienter, Daniel Bihn hat vor dem Eppelheimer Tor ganz viel Platz und schießt den Puck mit viel Zug ins lange Eck. Nach dem 8-0 plätscherte das Spiel etwas vor sich hin, bis Tim Mäding den Puck an der blauen Linie erobert und vor dem Tor den freistehenden Silas Jäger bedient, der keine Mühe hat, den Puck im Tor unterzubringen. Den Schlusspunkt setzt dann Denis Majewski im Powerplay, von der blauen Linie netzt er den Puck kompromisslos ein.
Am Ende fährt der EHC verdient die nächsten drei Punkte ein, abermals gibt es zuhause 10 Treffer zu bejubeln. In der kommenden Woche steht dann die erste knifflige Aufgabe an, wenn man zum amtierenden Meister aus Reutlingen reisen muss.




