top of page

Späte Erlösung gegen Mannheim.

  • 19. Jan.
  • 4 Min. Lesezeit


Am Sonntagabend konnten die Hornets den nächsten wichtigen Sieg in der Baden Württemberg-Liga feiern. Gegen die MadDogs Mannheim gewinnen die Zweibrücker spät mit 4-1.


Der Heimsieg gegen die Bisons sollte nochmals neuen Aufwind geben, ehe es in die entscheidende Saisonphase geht, in der man auf die Top-Teams der Liga trifft. Auf dem Weg zu diesen wichtigen Partien warteten die MadDogs Mannheim, gegen die man die beiden bisherigen Spiele gewinnen konnten. Allerdings sind die MadDogs regelmäßig ein Stolperstein gegen die Hornissen, insbesondere in den Playoffs. Doch das wollten die Mannen von Ralf Wolf bestmöglich verhindern, um in der Tabelle den Anschluss halten zu können. Bei diesem Unterfangen war Verteidiger Leon Kremer wieder an Bord, ebenso stand Neuzugang Dominik Gutjahr erstmals im Kader. Zudem kehrte auch Julian Weis wieder in den Kader zurück. Unter Anderem fehlte aber Frederic Hellmann aufgrund seiner Sperre aus dem Spiel gegen Pforzheim. Auf der anderen Seite wartete vor allem der stark aufgelegte Torhüter der MadDogs, der in den letzten vier Spielen nur vier Mal hinter sich greifen musste.


Im Spiel übernahmen die Gäste früh die Kontrolle, Ex-Hornisse Fleischer hatte die erste Chance, doch der starke Schweitzer zeigte früh seine gute Form im Kasten. Die Angriffsbemühungen der Mannheimer wurden auch immer wieder durch kleine Fehler der Hornets begünstigt, nur kurz nach der ersten Chance, scheitert Niskanen nach einem Verstolperer der Hornets. Die erste gute Chance der Zweibrücker hatte Jacob Ratcliffe, der mustergültig von Betzold bedient wird, doch nur die Brust von Uhrig trifft. Auf der Gegenseite steht Großmann frei im Slot, doch auch der Rückhalt der Hornets zeigt hier seine Klasse. Danach plätscherte das Spiel immer mehr vor sich hin, während wenig Nennenswertes vor den Toren passierte, füllten sich auf beiden Seiten die Strafbanken erstmals, ohne aber einen Erfolg abzuwerfen. In der 15. Minute bekommt Spurny den Puck dann an der blauen Linie, nach kurzem Verzögern trifft er aber auch nur die Brust von Uhrig. Im direkten Gegenangriff trifft Bisoluk nur die Latte, was aber ein Weckruf für die Hornets sein sollte. Doch dieser Weckruf kam zu spät, die Hornets bekommen den Puck nicht raus, Zbaranski holt sich das Spielgerät in der neutralen Zone, hat jede Menge Luft und jag den Puck ins lange Eck. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, denn die Gäste zeigten eine gute Auswärtspartie.


Zum zweiten Drittel nahmen sich die Hornets dann aber vor, den Rückstand schnell wettzumachen. Dies untermauerten sie auch durch die erste Chance, nach gut 24 Minuten trifft zuerst Genest-Schön nur den Blocker des Mannheimer Torhüters, dann versucht Michael Outzen mit Wucht sein Glück, allerdings mit ähnlichem Erfolg. Kurz darauf legt Erik Betzold den Puck auf Rikkinen, der aber auch nur den Schoner von Uhrig trifft. Die nächste Großchance hatte dann Adam Spurny, der alleine Richtung Mannheimer Gehäuse läuft, doch wieder findet ein Zweibrücker seinen Meister im Schlussmann der Gäste. Der Knoten sollte dann in der 33. Minute platzen, nachdem Silas Jäger den Puck verdeckt vor das Tor wirft, den Abpraller verwertet Julian Weis dann als Schnellster und plötzlich steht es 1-1. Und genau das war eine Initialzündung für die Hornets-Offensive: kurz nach dem Ausgleich ist Ratcliffe auf und davon, doch er bringt den Puck nicht hinter die Linie. Das letzte Highlight des Mittelabschnitts war dann die einzige Großchance der Gäste im zweiten Drittel, Rückkehrer Bastian taucht frei vor Schweitzer auf, doch auch der junge Goalie darf sich hier erneut auszeichnen. Somit geht es mit einem verdienten und leistungsgerechten 1-1 in die Pause, um nochmals Kraft zu tanken, ehe es in die entscheidende Phase des Spiels geht.


Im letzten Drittel erwischten aber die MadDogs den besseren Start, kurz nach Wiederbeginn ist Tobias Spät frei im Slot, doch Tim Schweitzer passt auf und nimmt den Puck. Dann gab es wieder eine kleine Unaufmerksamkeit im Zweibrücker Aufbauspiel, Levi Wunder und Topias Niskanen laufen alleine auf Schweitzer, doch der packt eine Weltklasse-Parade aus und macht sich breit. Auf der Gegenseite nimmt dann Simon Klemmer einen Schuss im Slot, doch auch hier fehlt es an der notwendigen Präzision, um Uhrig zu überwinden. Wieder nur Momente später gibt es Chaos im Mannheimer Torraum, der Puck landet bei Erik Betzold, doch der trifft irgendwie Torwart Uhrig, der schon gar nicht mehr im Tor stand. Dann sollte der Knoten aber endlich platzen: Der Puck kommt schnell ins Offensivdrittel, Rikkinen fälscht das Spielgerät nur kurz ab, schickt Uhrig damit ins Kino und der Puck trudelt ins Netz. Die erste Führung an diesem Abend war wichtig, denn ab jetzt konnten die Gastgeber befreit aufspielen. Und das sollte die Offensivbemühungen der Hornissen beflügeln, drei Minuten später spielen Spurny und Betzold einen Doppelpass, Spurny nimmt Maß und packt den Puck in die rechte untere Ecke. Damit noch nicht genug, ein Pass von Leon Kremer wird länger und länger, am Ende landet er über Bande bei Simon Klemmer, der Uhrig dann aussteigen lässt und zum 4-1 Endstand reinlegt.


Somit gewinnen die Hornets das nächste Heimspiel gegen einen direkten Verfolger mit 4-1. Gleichzeitig sind das auch drei wichtige Punkte im Kampf um Platz 3. Dieses Ziel soll auch am kommenden Doppelwochenende weiter verfolgt werden!

 
 
bottom of page