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Furioser Auftakt in die Playoffs.

  • vor 10 Stunden
  • 4 Min. Lesezeit


Der wichtige Auftakt in die diesjährigen Playoffs ist aus Sicht des EHC geglückt. Nach wilden 60 Minuten gewinnen die Hornissen mit 6-5 und führen die Serie somit mit 1-0 an.


Mit Blick auf die Bank standen EHC-Coach wieder 15 Feldspieler plus zwei Torhüter zur Verfügung, dieses Mal erhielt wieder Tim Schweitzer den Vorzug vor Michi Seitz, der eine starke Partie in Heilbronn lieferte. Neben den beiden krankheitsbedingten Ausfällen von Fabian Fellhauer und Alex Kotasek, fällt Matthew Genest-Schön weiterhin aus beruflichen Gründen aus. Dagegen feierte Bayley Kubara sein Heimdebüt für die Hornets.


Das Spiel begann aus Zweibrücker Sicht gut, die erste Doppelchance nach wenigen Sekunden konnte Tim Uhrig aber gut halten. Auf der Gegenseite war es Großmann, der die erste Chance seines Teams hatte, doch der Direktschuss landet in den Armen von Tim Schweitzer. Das erste Drittel war wie gewohnt sehr ausgeglichen, nach 8 Minuten versucht es Outzen aus der Drehung, doch der Puck findet nicht sein Ziel. Auf der gegenüberliegenden Seite hat Wunder dann die Chance, doch auch er verfehlt sein Ziel. Dann war es aber soweit, vor Schweitzer gibt es viel Gestochere, am Ende hat Zbaranski den Puck auf seinem Schläger und trifft zur umjubelten Mannheimer Führung. Doch die Hornets bäumten sich, kurz nach dem Rückstand legt Betzold vors Tor, doch der Tap-In-Versuch von Adam Spurny geht knapp vorbei. Danach erspielten sich die Hornissen eine klare Chance mit offenem Tor, aber wieder ist Tim Uhrig zur Stelle und hält mit seiner Stockhand. Ein weiteres Highlight war dann der Pfostentreffer von Neuzugang Kubara, der von der Mittellinie nur das Gestänge trifft. Kurz später war es dann Marco Trenholm, der nur den Pfosten trifft. Somit lagen die Hornissen zur Pause mit 0-1 zurück, obwohl die Chancen deutlich mehr zuließen.


Der Start im zweiten Abschnitt war aus Zweibrücker Sicht aber eine kalte Dusche. Nach 75 Sekunden läuft Großmann ganz alleine auf Tim Schweitzer und der Mannheimer behält die Nerven, sodass er die Zwei-Tore-Führung besorgen konnte. Es kam dann noch dicker, zwei Minuten später gab es ähnlich wie beim ersten Treffer wieder Chaos vor Schweitzer, den ersten Schuss hält er noch mit dem Blocker, den Nachschuss vollendet aber Bastian dann eiskalt. Somit lagen die Hornissen nach wenigen Momenten im Mittelabschnitt bereits mit drei Toren zurück, doch mit diesem Gegentor ging ein Ruck durch die Mannschaft. Wieder waren es nur knapp 90 Sekunden, da wird Outzen im Slot schön freigespielt und trifft mit einem strammen Schuss zum Anschluss. 39 Sekunden später findet Ratcliffe den enteilten Marco Trenholm, der den Torhüter schön aussteigen lässt und dann nur noch ins leere Tor einschieben muss. Mitten in diese Drangphase der Hausherren kamen dann zwei Strafzeiten der Gäste, sodass insgesamt über eine halbe Minute doppelte Überzahl stand. Wieder kombinierten sich die Hornissen gut durch, zunächst verliert Ratcliffe aber das Duell gegen Uhrig. Wenige Sekunden später spielt dann Erik Betzold den Pass auf den freistehenden Simon Klemmer, der mit seinem Paradeschlag von halbrechts zum Ausgleich in die Maschen. Zu diesem Zeitpunkt waren es die Mannheimer, die dann von den vergangenen drei Minuten schockiert waren. Und es kam noch besser, in der 32. Minute liegt der Puck frei vorm Tor und der starke Silas Jäger stochert den Puck dann zur Führung in die Kiste. Es wäre fast noch besser gekommen, aber weder Ratcliffe noch Betzold können den Mannheimern den Nackenschlag versetzen. Doch dies recht sich, nach 36 Minuten landet ein geblockter Schuss auf der Kelle von Niskanen, der eiskalt einschießt. Doch dies war noch nicht der Abschluss dieses verrückten Abschnitts, denn abermals drei Minuten später fährt Betzold mutterseelenallein durch das Offensivdrittel und schweißt den Puck dann oben rechts ins Eck. Damit drehen die Zweibrücker die Partie nicht nur, sondern beweisen in dem Mitteldrittel auch eine hervorragenden Moral, sodass man mit einer Führung in den Schlussabschnitt geht.


In diesem Schlussabschnitt waren es aber wieder die Gäste, die einen guten Start erwischen. Ein Schuss von der blauen Linie wird vor dem Tor abgefälscht, aber Tim Schweitzer ist mit guten Reflexen da. Kurz darauf dann erneut ein Abbild der bisherigen Mannheimer Treffer, wieder wird der Nachschuss forciert, den dieses Mal Großmann verwandelt. Und in der Folge wollten die Gäste mehr, wieder ein verdeckter Schuss, doch diesen hat Schweitzer wieder sicher. Mitten in die gute Phase der Mannheimer kontern die Hornets, Outzen legt in den Slot, wo Betzold nur die Kelle reinhält und die erneute Führung besorgen konnte. Ab diesem Zeitpunkt waren es vor allem die Mannheimer, die anliefen, um den Ausgleich zu erzielen. Immer wieder hatte aber Schweitzer eine Hand oder seinen Körper am Puck. So auch in der 51. Minute, als Niskanen auf Späth legt, der im Slot frei zum Schuss kommt, aber nur die Brust von Schweitzer trifft. Wenig später hatte wieder Späth die Chance, doch wieder trug der Sieger des Duells das schwarze Trikot. Den Hornissen gelang immer mal wieder ein Entlastungsangriff, den nennenswertesten Angriff kann Ratcliffe nach einer schönen Passstafette aber nicht verwandeln. Vier Minuten vor Ende der Partie musste Kapitän Brüstle dann auf die Strafbank, da er Niskanen mit dem Schläger im Gesicht trifft. Die vierminütige Überzahl konnten die Maddogs aber nicht verwerten, da die Hornets es immer schafften, sich gut zu befreien.


Mit dem ersten Sieg in der Serie legten die Hornissen direkt vor und haben die Chance, bereits am kommenden Samstag die Serie zu schließen.

 
 
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