Gegnercheck: Baden Rhinos Hügelsheim
- lucawelle2
- vor 6 Stunden
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Man kann es durchaus als eine Art Endspiel charakterisieren. Ebendieses Spiel, das am Ende der vergangenen Saison das Endspiel in der Baden-Württemberg-Liga war, ist auch für beide Teams ein Endspiel um Platz 3 und somit die günstigere Position im Kampf um die Meisterschaft. Beide Mannschaften können am Sonntag aus eigener Hand entscheiden, wie die Reise in den Play-Offs für sie weitergeht.
Die Baden Rhinos sind über die Jahre eine Art Dauerrivale geworden. Besonders in der letzten Runde spitzte sich diese Rivalität zu, als die Rhinos und die Hornets am Ende im Finale gegeneinander standen, mit dem besseren Ausgang für die Mannschaft aus dem Spargeldorf. Doch die Leichtigkeit, mit der man in der letzten Saison fast alle Spiele gewann - die Ausnahme waren zwei Niederlagen gegen die Hornets - ist allmählich verweht. Zwar hielt man bis in den Dezember hinein den dritten Platz, doch durch die kleine Siegesserie der Hornets ist der Vorsprung geschmolzen und seit letztem Wochenende sind die Zweibrücker vorbeigezogen. In Hügelsheim sieht dieses Jahr etwas anders aus, zwar startete man mit einem Sieg gegen Schwenningen in 2026, danach folgte aber eine empfindliche Niederlage gegen den Rivalen aus Heilbronn, zwei Wochen später gab es eine weitere Niederlage gegen Reutlingen. Somit bedeutet dieses Wochenende für Hügelsheim fast schon "Do or Die", denn mit einem Sieg der Hornets lägen diese uneinholbar vor dem Tabellennachbar. Bereits am Freitag geht es für das Team von Cedrick Duhammel gegen zuletzt starke Mannheimer Maddogs, die im Hinblick auf Tabellenplatz 5 sicherlich auch noch ein Wörtchen mitreden möchten.
Mitten in dieser wichtigen Phase sind die Rhinos personaltechnisch sehr geplagt. Zwar bot man am letzten Freitag in Reutlingen 17 Feldspieler auf, davon waren aber einige Spieler aus der Landesliga mit an Bord, die normalerweise nicht bei der ersten Mannschaft auflaufen. Unter Anderem fehlten Torjäger Denis Majewski, Center Nico Kolb, Dominik Dech in der Verteidigung und zusätzlich verletzte sich Martin Vachal während des Spiels. Zudem fehlt der langzeitverletzte Noah Nijenhuis, der schon länger an einer Verletzung laboriert. Ein weiterer Faktor war der überraschende Abgang von Top-Scorer Marco Haas, der sich seinem Ex-Club in Heilbronn angeschlossen hat.
Auf Seiten der Hornets gibt es hingegen Hoffnung, dass mit Jaro Adolf ein weiterer Akteur in den Kader zurückkehrt, der zuletzt länger außer Gefecht war. Der Tscheche ist seit Montag in der Region, wo er bei Chefcoach Ralf Wolf residiert, um in der entscheidenden Phase nochmals eine wichtige Alternative zu bieten.
Die Jungs brauchen in diesem richtungsweisenden Spiel wie immer tatkräftige Unterstützung von den Rängen, um das Stadion in einen Hexenkessel zu verwandeln. Die Partie beginnt am kommenden Sonntag um 18:30 Uhr!




