Gegnercheck: Maddogs Mannheim

Die erste Niederlage am vergangenen Sonntag war so nicht geplant, dennoch muss der Blick jetzt in Richtung des kommenden Spiels gerichtet werden. Bei diesem gastieren die MadDogs Mannheim in der Rosenstadt.
Die MadDogs sind in den vergangenen Jahren vermutlich die Mannschaft, gegen die unser EHC am häufigsten ran musste. So unter Anderem in den letzten drei Jahren während der Playoffs, jedes Mal setzten sich in den Aufeinandertreffen die Hornissen durch. Doch immer wieder schafften es die MadDogs, den Hornissen das Leben sehr schwer zu machen und auch den ein oder anderen Sieg abzuknöpfen.
Doch von den MadDogs, die man aus den letzten Jahren kannte, ist wenig übrig geblieben. Auf der Trainerposition gab es einen Wechsel, Thomas Korte schied aus und wurde durch Marco Uhrig ersetzt. Auf Abgangsseite verlor man unter Anderem die Späth-Brüder, die es nach Pforzheim zog. Daneben wechselte Felix Fleischer nach Eppelheim, Verteidiger Bisliouk ging beruflich nach Berlin. Weiter musste man Justus Schmitz beruflich nach Bayern ziehen lassen. Die beiden Kontingentspieler Niskanen und Wunder verließen den Verein in Richtung ihrer Heimat. Außerdem läuft Nicolas Bastian nicht mehr für Mannheim auf. Mit den zahlreichen Abgängen der Mannheimer verliert das Team nicht nur Qualität, sondern auch einiges an Erfahrung.
Auf Zugangsseite verlässt man sich insbesondere auf den eigenen Nachwuchs, so rückten Luis Schmitt, Florian Nowack und Moritz Schmich fest in die erste Mannschaft auf. Mit Leopold Lange verpflichtete man einen Spieler, der zuvor mehrere Jahre nicht aktiv war, davor aber im Nachwuchs von Riessersee spielte.
Mit Blick auf die bisherigen Ergebnisse, konnte man bislang noch nicht an die Leistungen der Vorjahre anknüpfen. Aus den ersten fünf Partien stehen nur drei Punkte, die man zum Saisonauftakt gegen Schwenningen einfahren konnte. Danach gab es gegen Reutlingen und Heilbronn herbe Niederlagen. Am vergangenen Wochenende musste man die Auswärtsfahrt nach Schwenningen nur mit 11+1 Spielern antreten, dennoch schlug sich das Team teuer und unterlag am Ende mit 4-8 den Fire Wings.
Für die Mannschaft von Lukas Srnka geht es an diesem Wochenende vor allem darum, nach der Niederlage im Topspiel wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren und eine Reaktion auf das Spiel zu zeigen. Die Partie wird am kommenden Sonntag um 18:00 Uhr in der heimischen Eisarena ausgetragen.




