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Gegnercheck: Baden Rhinos Hügelsheim

  • lucawelle2
  • 7. Nov. 2025
  • 3 Min. Lesezeit


Der Meister kommt. Nach den zwei Niederlagen in Folge wartet auf das Team von Ralf Wolf der nächste Dicke Fisch, niemand geringeres als der amtierende Meister aus Hügelsheim ist zu Gast. Die Neuauflage des letztjährigen Finalspiels wird für beide Teams eine wichtige Standortbestimmung zum Ende des ersten Saisondrittel sein.


Am kommenden Sonntag werden es exakt 224 Tage sein, seit dem Denis Majewski in der 64. Spielminute des vierten Finalspiels den goldenen Treffer des Abends erzielte und die Rhinos so zur ersten Meisterschaft der Vereinsgeschichte schoss. Großer Jubel auf der einen Seite, eine riesige Ernüchterung auf der anderen Seite. Wieder einmal waren die Hornissen so nah am Pott, abermals war das Glück an diesem Abend nicht den Hornets zugetan. Doch gerade deshalb haben die Zweibrücker noch eine große Rechnung mit den Rhinos offen, die man am kommenden Sonntag vor heimischer Kulisse einlösen möchte.


Der bisherige Saisonverlauf der Rhinos ist bisweilen noch nicht der erhofft positive Verlauf eines amtierenden Meisters, dennoch hat man schon früh einige Ausrufezeichen setzen können. Ohne große Vorbereitung, auch ob der Tatsache, dass das Eis in der heimischen Arena erst kurz vor Saisonbeginn fertig geworden ist, startete man mit einer großen Energieleistung in die Runde, als man im Penaltyschießen den aktuellen Tabellenführer aus Reutlingen niedergerungen hatte. Nach zwei überzeugenden Siegen gegen Mannheim und Bietigheim, gab es im "Classico" gegen die Eisbären Heilbronn das nächste knappe Duell, das man aber wieder für sich entscheiden konnte. Doch der Favoritenschreck aus Pforzheim machte auch nicht vor dem amtierenden Meister halt, dieses Mal zog man im Penaltyschießen den Kürzeren. Mit den Hornets wartet nun das nächste Spitzenteam, was für die Rhinos sicherlich auch eine wichtige Standortbestimmung sein wird, wo man nach sechs Spielwochen steht.


Blickt man auf die Mannschaft von Cedrick Duhamel, sieht man vor allem eins: Konstanz. Anders als an vielen anderen Standorten in der Liga, setzt man fast ausschließlich auf das letztjährige Team, nur zwei Spieler schlossen sich dem Team an. Ein Neuzugang war vermutlich auch einer der heiß diskutiertesten Transfers des Sommers, der Mittelstürmer Marco Haas schloss sich nach vielen Jahren in Heilbronn dem Erzrivalen in Hügelsheim an. Und dass er seine Fähigkeiten nicht in Heilbronn vergessen hat, zeigte er bereits eindrucksvoll. In den bisher fünf Pflichtspielen gelangen ihm 10 Scorerpunkte, sodass er teamintern auf Platz 1 der Scorerliste steht. Der zweite Neuzugang neben Haas ist ein weiterer ehemaliger Eisbär, der von den Artgenossen in Eppelheim ins Spargeldorf wechselt. Torhüter Helgi Ivarsson tritt seit dieser Saison das schwere Erbe an, das sein Vorgänger Törnqvist hinterlassen hat. Mit Blick auf die Statistiken wird er dem auch mehr als gerecht, in Sachen "Gegentore pro Spiel" steht er noch vor seinem Vorgänger.


Aber auch das restliche Team zeigte bisher, dass man den letztjährigen Coup wiederholen möchte. In der internen Scorerliste folgt auf Platz zwei jener Denis Majewski, der die Zweibrücker Meisterschaftsträume zum platzen brachte, dicht gefolgt vom Finnen Jyry Kortelainen, der in seine dritte Saison am Baden Airpark geht. Somit müssen sich die Hornets vor allem auf ein Team einstellen, das sich seit vielen Spielzeiten kennt und top eingespielt ist.


Nach zwei herben Niederlagen in Folge möchte das Team endlich den Turnaround schaffen, sodass man in die Erfolgsspur zurückkehren kann. Dafür brauchen die Jungs wie immer Eure lautstarke Unterstützung, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. Das Spiel beginnt - wie gewohnt - um 18:30 Uhr in der heimischen Eisarena.

 
 
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