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Gegnercheck: Schwenninger Fire Wings & Pforzheim Bisons

  • 9. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Die Hornets stehen am Wochenende vor der nächsten wichtigen Aufgabe. Zum dritten Mal in dieser Saison heißt das Programm an einem Doppelwochenende Schwenningen und Pforzheim.


Bereits am Samstag muss die Mannschaft von Ralf Wolf die lange Auswärtsfahrt nach Schwenningen antreten. Dort erwartet die Truppe eine schwierig einzuschätzende Mannschaft. Denn die Fire Wings sind durchwachsen in die Saison gestartet, warten aber seit Mitte November auf einen Sieg. Nach Siegen gegen die direkten Konkurrenten aus Mannheim, Bietigheim und Pforzheim, gewann man auch überraschend gegen den amtierenden Meister Hügelsheim. Am selben Wochenende konnten die Fire Wings auch einen Punkt in Zweibrücken mitnehmen, am Ende verlor man denkbar knapp das Penaltyschießen. Danach folgten sechs Mal null Punkte am Stück, ehe man unter der Woche gegen Hügelsheim einen Punkt im Penaltyschießen mitnehmen konnte.


Mit Blick auf die Tabelle ist die Mannschaft von Raphael Popek allerdings langsam aber sicher unter Zugzwang, denn der Rückstand nach oben beträgt nunmehr 5 Punkte bei einem Spiel mehr. Dennoch macht vor allem die Offensive Hoffnung auf mehr, mit der fünftbesten Offensive ist man "best of the rest". Allerdings ist die Defensive in diesem Jahr das große Sorgenkind, mit bereits 92 Gegentreffern hat man die zweitschlechteste Verteidigung, nur die Bietigheimer sind dabei hinter den Fire Wings.


Knappe 24 Stunden später steht dann das dritte Aufeinandertreffen gegen die Bisons aus Pforzheim an, die ebenso eine absolute Wundertüte sind - wenn auch aus anderen Gründen. Denn mit Blick auf die Ergebnisse sind die Bisons deutlich konstanter als die Verfolger aus Schwenningen. Während man im November und Dezember zwischenzeitlich fünf Spiele in Folge Punkten konnte, darunter 4 Siege, folgten nur zwei Niederlagen gegen die Black Eagles und Hügelsheim. Einzig gegen die Maddogs, der direkter Verfolger um Platz 5, musste man kurz vor Weihnachten nochmals federn lassen. Dies führt aber auch dazu, dass die Bisons auf Platz 5 aktuell der ärgste Verfolger der Hornets sind, auch wenn man mit einem Spiel mehr drei Punkte Rückstand hat. Deshalb geht es für die Bisons auch darum, den Anschluss an das Playoff-Heimrecht zu halten.


In Pforzheim hat sich aber auch personell seit dem letzten Aufeinandertreffen einiges verändert. Während man mit Matej Jurco, William Lundgren und Nico Alvarez drei Spieler an direkte Konkurrenten aus der Baden-Württemberg-Liga verloren hat (Jurco und Alvarez schlossen sich Reutlingen an, Lundgren wechselte nach Hügelsheim), konnten die Verantwortlichen bereits mit zwei weiteren Spielern nachlegen. Auf der Torhüterposition verstärkte man sich mit Timotej Knapik, der aus der dritten slowakischen Liga nach Pforzheim wechselt. Ebenso holte man Mikko Lindbom zurück, der bereits im letztjährigen Saisonendspurt dabei war und auf sich aufmerksam machen konnte.


Somit wartet auf die Hornets ein wichtiges Wochenende, das man am liebsten mit sechs Punkten abschließen möchte, um Druck auf die Baden Rhinos machen zu können! Das Spiel gegen Schwenningen findet am kommenden Samstag bereits um 16:00 Uhr statt, das Heimspiel gegen Pforzheim beginnt wie gewohnt um 18:30 Uhr in der Eisarena!

 
 
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