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Torspektakel in der Eisarena.

  • 12. Jan.
  • 4 Min. Lesezeit


Die Hornets setzen nach der Niederlage am Samstag ein deutliches Zeichen. Am Sonntagabend gewinnt der EHC mit 12-3 gegen die Pforzheim Bisons.


Nach der bitteren Auswärtspleite am Vortag wollten die Hornets unbedingt gegen die Bisons punkten. Für dieses Unterfangen konnte der Coach auch drei komplette Reihen aufbieten. Zwischen den Pfosten war erneut Tim Schweitzer, da Michi Seitz am Wochenende ausfiel. Ansonsten war Frederic Hellmann im Vergleich zum Vortag neu dabei, ebenso wie Elia Schwebius.


Die gestrige Niederlage konnten die 16 Hornissen großartig aus den Beinen schütteln. Bereits nach wenigen Sekunden nimmt Michael Outzen einen geblockten Schuss, doch dieses Mal stand der Pforzheimer Schlussmann noch bereit. Kurz darauf herrscht vor dem Gästetor etwas Chaos, mitten rein sticht Jacob Ratcliffe, der so die Hornets mit 1-0 in Front bringt. Keine halbe Minute später hat Rikkinen einen langen Schläger, leitet so auf den freistehenden Bihn, der einen kühlen Kopf bewahrt und zur frühen 2-0 Führung einnetzt. Doch der Torreigen war noch lange nicht beendet, wieder waren es nur 40 Sekunden, da trifft Erik Betzold nur den Blocker, doch Michael Outzen steht da, wo ein Stürmer stehen muss und hat keine Mühe, den Puck zur frühen Drei-Tore-Führung einzuschießen. Anders als in Schwenningen machten die Hornissen aber weiter, wieder wenige Sekunden später erobert Ratcliffe die Scheibe im Pforzheimer Drittel, allerdings kann Simon Klemmer den Pass nicht verwerten. Aber auch die Gäste setzten eine erste Duftmarke, nach einem kleinen Fehler an der blauen Linie kontern die Bisons, doch Torhüter Schweitzer kann sich erstmals auszeichnen. Nach 8 Minuten legt Michael Outzen dann nach links, von dort trifft Erik Betzold per One-Timer zum frühen 4-0. Wenig später ist das Spielgeschehen dann wieder auf der Gegenseite, US-Import Taraszewski bekommt alle Zeit der Welt und überwindet am Ende Schweitzer mit einem gezielten Handgelenksschuss. Danach nahm sich das Spiel eine kleine Pause, immer wieder gibt es hin und her. Kurz vor Drittelende war es wieder Outzen, der sich durch das ganze Pforzheimer Drittel tankt und am Ende den Puck verwandelt. Somit geht es mit einer 5-1 Führung in die erste Pause, so wie man es sich in der Rosenstadt auch vorstellt.


Der Beginn das Mittelabschnitts knüpfte auch daran an, wo man in den ersten 20 Minuten aufgehört hat. Outzen tankt sich schnell über rechts vor das Tor, genau so schnell schweißt er die Scheibe zwischen die Schoner von Torhüter Hovi ins Tor. Doch dieses Mal wollten die Bisons keinen Lauf der Hornets zulassen, kurz nach dem halben Dutzend spielen sich die Bisons im Zweibrücker Drittel fest, doch wieder konnte sich ein gut aufgelegter Schweitzer auszeichnen. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Spiel aber teilweise auch vogelwild, aufgrund eines Wechselfehlers laufen die Hornets alleine auf den Torhüter, doch die Scheibe landet dieses Mal nicht in den Maschen. Aber auch zur Mitte des zweiten Drittels genehmigte sich das Spiel eine kurze Pause nach dem furiosen Beginn, das Spiel plätscherte immer mehr vor sich hin, die großen Chancen blieben aber aus. Nach 33 Minuten war es dann erneut Ratcliffe, der für Jubel sorgte. Mit seinem Tempo läuft er von links vor das Pforzheimer Tor, ehe er den Puck mit einer gefühlvollen Rückhand in den Knick legt. Wenige Sekunden später hat dann Simon Klemmer die Chance, die Führung zu erhöhen, doch sein Schuss findet nur den Pfosten. Anschließend durften die Bisons nochmal in Überzahl ran, nachdem Stephen Brüstle auf die Strafbank geschickt wurde. Stec nimmt von rechts einen Schuss direkt, dieser wird unglücklich von einem Zweibrücker Schläger abgefälscht, sodass der Puck unglücklich unter die Latte einschlägt. Doch das war noch nicht das Ende des Abschnitts, denn auf der Gegenseite zeigte auch Adam Spurny seinen One-Timer, den er ansatzlos unter die Latte nagelt. Somit geht es mit einem Zwischenstand von 8-2 in die letzte Unterbrechung.


Und zu Beginn des letzten Drittels waren es die Bisons, die zum ersten Mal für Gefahr sorgten. Nach einem Stockfehler der Zweibrücker Defensive macht sich Taraszweski auf und davon, doch am Ende verzieht er über den Kasten. Danach waren aber wieder gnadenlose Hornets an der Reihe, Marco Trenholm läuft sich hinter dem Tor frei, legt auf den freistehenden Klemmer, der eine Lücke findet und Hovi erneut überwinden konnte. Doch die Bisons stemmten sich, in einer nachfolgenden Überzahl war es zuerst Taraszewski, dann Landström, die freistehend den Zweibrücker Schlussmann Schweitzer nicht überwinden konnten. Danach lag der Fokus des Spiels auf kleinen Nickligkeiten, Ex-Hornisse Essig kommt mit einem Check gegen Outzen zu spät, lässt dann die Handschuhe fallen und muss am Ende mit einem zerrissenen Trikot auf die Strafbank. Zwischenzeitlich wurde dann auch nochmals Eishockey gespielt, Nölting staubt fünf Minuten vor Schluss ab und verkürzt nochmals auf 3-9 aus Pforzheimer Sicht. Wenig später brillierte auch nochmals die dritte Reihe, Silas Jäger bekommt den Puck frei vorm Kasten auf die Kelle und lässt sich nicht zweimal bitten. In Überzahl hält dann Bihn nochmals den Schläger rein und erhöht auf 11-3. Den Schlusspunkt setzt Simon Klemmer nur 9 Sekunden später per One-Timer unter die Latte. Das letzte Highlight war dann noch ein Fight von Frederic Hellmann, der als klarer Punktsieger mit Spieldauer des Eises verwiesen wurde.


Am Ende steht ein wichtiger Heimsieg, der auch in der Höhe verdient war. Somit hält man weiterhin den Anschluss an die Rhinos, während man die Bisons etwas distanzieren kann.

 
 
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