Ice Arena

Peter Cunningham Memorial Arena

Peter Cunningham Memorial Arena

Der schnellste Mannschaftssport der Welt hat im westpfälzichen Zweibrücken eine lange Tradition. Seit den 50er Jahren wird in der Hauptstadt Eishockey gespielt. Das diese packende und rasante Sportart hier heimisch wurde, ist den Männern aus dem Mutterland des Spiels zu verdanken, denn es waren Soldaten der "Royal Canadian Air Force" die in den fünfziger Jahren ihren Sport mit über den großen Teich auf den damaligen Militärflugplatz brachten. Die ersten Spiele absolvierten die R.C.A.F „Flyers“ in München und Mannheim. Die Zuschauer kamen in Scharen um diese exotische Sportart zu erleben. Auf die Initiative eines Piloten und aktiven Spielers verdanken wir die Existenz einer der attraktivsten Sport- und Begegnungsstätten der Stadt, der 1955 erbauten Eissporthalle im Eingangsbereich des Flugplatzes. Sie trägt noch heute den Namen des Mannes, der sich um das seinerzeit legendäre kanadischen Luftwaffenteam RCAF „Flyers“ und die Errichtung der Eishalle verdient gemacht hatte, ihre Eröffnung wegen eines tragischen Unfalles jedoch nicht mehr erleben konnte: Die „Peter Cunningham Memorial Arena“.

Im ersten Heimspiel war die Mannschaft aus Basel zu Gast, im zweiten Oxford/England. Die „Flyers“ spielten in der 1. Bundesliga. Alle deutschen Eishockeyclubs spielten hier und die meisten bekamen vor ausverkauftem Haus eins auf den Sack. Gern gesehene Gäste waren auch die Nationalmannschaften aus Italien, der Schweiz, Deutschland, U.S.A und Kanada. Hier spielten Eishockeyspieler die heute in der „Icehockey Hall of Fame“ verewigt sind. Selbst die Besten Clubs aus Norwegen, Schweden oder Finnland nahmen die weite Reise auf sich um gegen die „Flyers“ zu spielen.

Auf den anderen Royal Canadian Air Force- Flugplätzen wurden mittlerweile auch Eishallen gebaut. So hatte jede Air Base ihr eigenes Eishockeyteam. Kein Flugplatz-Comander wollte von nun an Spieler für die R.C.A.F. „Flyers“ Europe abgeben. Das bedeutete das Ende für die R.C.A.F „Flyers“ Europe. Ein Stern am europäischen Eishockey-Himmel verglühte. Doch ein neuer ging über Zweibrücken auf. Da die besten Spieler in Zweibrücken stationiert waren, wurde einfach nur der Name geändert und die Eishockey-Party konnte ohne Unterbrechung weiter auf demselben hohen Niveau weitergehen. Die Zweibrücker kamen in Scharen. Sie waren alle stolz auf ihr Team. Die hatte einen einfachen Grund, das Team hieß nun: 3 Wing „Flyers“ Zweibrücken.

1969 dann der Abzug der Royal Canadian Air Force aus Zweibrücken. Eine Ära ging zu Ende. Die Kanadier holten ihre Ahornfahne ein und die Eishockeyspieler drehten in der Cunningham ICE-ARENA ihre letzten Runden. Der Eishockey Club 3 Wing „Flyers“ Zweibrücken wurde aufgelöst.

Die U.S. Air Force hielt am 1. November 1969 Einzug auf der Air Base Zweibrücken. Nie wieder Schlittschuhlaufen in Zweibrücken? Der Commander der Royal Air Force, der zu diesem Zeitpunkt noch die Befehlsgewalt auf der Air Base hatte, pokerte hoch und gewann. Er stellte die zu diesem Zeitpunkt sehr arroganten Amerikaner vor die Wahl: Entweder stellt ihr die ICE-ARENA auch den Zweibrückern zur Verfügung, oder wir machen sie dem Erdboden gleich. Der U.S. Air Force Commander gab nach und verpflichtete sich, das die Ice-Arena weiterhin öffentlich bleiben wird. Ein paar GI’s gründeten den erfolglosen Eishockeyclub Warriors Zweibrücken. Wenn ein Amerikaner gut war, spielte er für den HCZ. Die Peter Cunningham Memorial ICE-ARENA behielt sogar ihren Namen, was keiner den Amerikanern zugetraut hätte. Auf dem Dach über dem Eingang stand das Schild mit der Aufschrift Peter Cunningham Memorial ICE-ARENA, mit der Flagge Kanadas, von 1956 bis zur Renovierung 1998. Das einzige was geblieben ist eine Gedenktafel an Peter Cunningham.

Die Zweibrücker EG wurde gegründet, spielte von 1971 bis 1972 in der damals drittklassigen Regionalliga. Heute sind im ZEG nur noch Eishockey Schiedsrichter organiesiert.

Der HC Zweibrücken entstand und spielte von 1983 bis 1985 in der Oberliga und qualifizierte sich jeweils für die Relegation zur 2. Bundesliga. Der Verein übernahm sich dabei finanziell und stellte den Spielbetrieb ein. Heute stellt der HCZ nur noch eine Hobbymannschaft.

Aber Eishockey in Zweibrücken wurde fortgesetzt, der EHC Zweibrücken wurde 1987 gegründet und spielte stellenweise erfolgreich in verschiedenen Ligen. Seit 2002 nimmt die 1. Mannschaft am Ligen Betrieb in Baden-Württemberg teil und wurde 2016/17 sogar Meister der Regionalliga Südwest.

Das Stadion ging 1992 an die Stadt und später an einen privaten Betreiber.

                                                   

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Flying Officer Peter Kyle Cunningham (1932 – 1954)

Anfahrt zu Eishalle

Aus Richtung Pirmasens kommend:

A8 Richtung Saarbrücken / Zweibrücken nehmen bis Ausfahrt 34 – Contwig.

Links abbiegen auf L480 Richtung Contwig / Hornbach / Bitche (F) / Flughafen

Im Kreisel die erste Ausfahrt rechts auf L700 Bitche (F) / Hornbach / Flughafen

Im Kreisel dritte Ausfahrt nehmen auf Prager Ring

 

Aus Richtung Kaiserslautern kommend:

Auf A6 Richtung Saarbrücken / Pirmasens

Am Kreuz Neunkirchen abfahren auf A8 Pirmasens / Zweibrücken

Fahren bis Ausfahrt 34 – Contwig / Hornbach / Bitche (F)  / Flughafen

Rechts abbiegen auf L480 Contwig / Bitche (F) / Hornbach / Flughafen

Im Kreisel die erste Ausfahrt rechts auf L700 Bitche (F) / Hornbach / Flughafen

Im Kreisel dritte Ausfahrt nehmen auf Prager Ring

 

 

Ausreichend Parkplätze sind direkt vor der Eishalle oder in näherer Umgebung

 

 

                 
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Kontakt

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